Rafael Leao könnte Milan überraschend doch erhalten bleiben. Nachdem der Portugiese zuletzt als möglicher Verkaufskandidat galt, deutet sich nun eine Kehrtwende an. Grund dafür ist offenbar auch die Situation um Christopher Nkunku.
Unter dem neuen Trainer Ruben Amorim soll der AC Mailand wieder zu alter Stärke finden. Dafür wird der Kader des italienischen Traditionsklubs kräftig umgebaut.
Nachdem man unter anderem bereits 80 Millionen Euro für Goncalo Ramos ausgegeben hat, sollen einige Spieler den Verein verlassen. Als einer der Verkaufskandidaten galt zuletzt Rafael Leao.
Allerdings blieb der erhoffte Abnehmer für den portugiesischen Nationalspieler bisher aus. Zwar gab es wohl Angebote von Besiktas, Galatasaray und Fenerbahce, keines davon kam jedoch an die von Milan geforderte Summe heran. Die Rossoneri sollen rund 50 Millionen Euro plus zehn Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen verlangen.
Milan denkt offenbar um
Nachdem auch die interessierten türkischen Klubs mittlerweile andere Optionen verfolgen, steht Leao zunehmend ohne konkrete Wechselmöglichkeit da. Sein Vertrag in Mailand läuft noch bis Juni 2028.
Damit könnte sich die Strategie des italienischen Traditionsklubs grundlegend verändern. Nach Informationen von Sky Sport wird Leao in der kommenden Woche persönlich mit Milan-Eigentümer Gerry Cardinale über seine Zukunft sprechen.
Dabei könnte sogar eine Vertragsverlängerung zum Thema werden. Für den 27-Jährigen wäre es eine bemerkenswerte Wende. Noch vor einigen Monaten hatte Leao deutlich gemacht, dass seine Zeit bei Milan für ihn beendet sei und er eine neue Herausforderung suche. Nun könnte es doch auf einen Verbleib hinauslaufen.

Welche Rolle spielt Nkunku?
Auch die Personalie Christopher Nkunku spielt dabei offenbar eine wichtige Rolle. Der Franzose wurde überraschend auf die Verkaufsliste gesetzt und soll Milan nach nur einer Saison wieder verlassen. Der 28-Jährige soll in den Planungen von Ruben Amorim keine zentrale Rolle einnehmen.
Milan könnte damit vor einem Kurswechsel stehen. Statt Leao zu verkaufen, könnte der Klub seinen Offensivstar behalten und auf einen Neustart unter Amorim setzen. Noch ist keine endgültige Entscheidung gefallen. Das anstehende Gespräch zwischen Leao und Cardinale dürfte jedoch richtungsweisend sein.
