Aubameyang kritisiert Ex-Klub Marseille: „Kein gesundes Umfeld“

Foto: IMAGO

Im Sommer wechselte Pierre-Emerick Aubameyang von Olympique Marseille zum spanischen Aufsteiger Deportivo La Coruña. Nun blickt der 37-Jährige auf seine Zeit in Frankreich zurück. 

92 Pflichtspiele absolvierte Pierre-Emerick Aubameyang in seinen zwei Jahren beim französischen Traditionsklub Olympique Marseille. Insgesamt erzielte er 44 Tore und bereitete 21 weitere vor – eine Statistik, die sich allemal sehen lassen kann. Dennoch erfolgte in diesem Sommer die Trennung, der Gabuner wechselte für 1,5 Millionen Euro nach Spanien zum Aufsteiger Deportivo der nach acht Jahren Zweit- und Drittklassigkeit wieder in La Liga vertreten ist.

Der Stürmer freut sich auf seine neue Aufgabe im Norden Spaniens, blickt zugleich aber auch mit einem traurigen Auge auf den Abschied in Marseille. Aubameyang hätte sich gewünscht, seinen Vertrag bis 2027 zu erfüllen und eine weitere Saison im Trikot von OM zu spielen.

Aubameyang über Marseille: „Klub hat schon genug Probleme“

Doch die Verantwortlichen in Südfrankreich hatten andere Pläne, wie der einstige Dortmund-Star nun in einem Interview mit L’Équipe erklärte. „Angesichts der Situation hat der Klub entschieden, dass ich gehen muss. Und ich wollte mich nicht gegen den Willen des Vereins stellen“, so Aubameyang gegenüber der französischen Zeitung. „Ich bin niemand, der stören oder zu viel sein möchte. Ich denke, der Klub hat schon genug Probleme. Vor allem, weil wir uns in dieser Saison nicht für die Champions League qualifiziert haben. Ich hätte gern bleiben wollen, weil mir dieser Verein wirklich am Herzen liegt. Aber gut, die Situation war so, dass ich es nicht konnte.“ (Zitat via Transfermarkt.de)

Letztendlich hing das vergleichsweise schlechte Abschneiden von Marseille auch mit zahlreichen Veränderungen innerhalb des Vereins zusammen, wie Aubameyang monierte: „Es war eine sehr, sehr kräftezehrende Saison. Der Kontext war ziemlich speziell, mit all den Veränderungen, die es im Klub gab. Das war kein gesundes und stabiles Umfeld.“

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Dennoch blickt der 37-Jährige auch mit einem freudigen Auge zurück auf seine Zeit in Frankreich: „Ich behalte auch gute Momente aus meiner Zeit dort in Erinnerung, weil es ein besonderer Klub bleibt, mit unglaublichen Fans. Sehr anspruchsvoll, aber unglaublich, wenn du Spiele gewinnst.“

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