Am Freitagabend startet die neue Saison in der englischen Premier League. 20 Teams kämpfen darum, die bestmögliche Leistung zu zeigen und eine Topsaison zu spielen.
Das wird natürlich nicht jedem gelingen. Meister Arsenal ist diesmal das gejagte Team, die anderen Topklubs haben sich bereits in Stellung gebracht.
Doch was kann man von der Beletage in England wirklich erwarten? Was ist neu, auf wen sollte man besonders achten? Wir beantworten die wichtigsten Fragen vor dem Start der Saison.
Wie wird die neue Saison eröffnet?
Das Auftaktspiel in der englischen Premier League absolvieren der FC Arsenal und Coventry am Freitagabend um 21 Uhr. Im Emirates Stadium wird diese Partie ausgetragen und der amtierende englische Meister hat sich vorgenommen, gleich einmal ein Zeichen zu setzen. Das gelang schon im Community Shield, als Manchester City mit 3:0 bezwungen werden konnte.

Welche Teams sind nicht mehr dabei und wer ist neu?
Es war ein teilweise wilder Abstiegskampf in der Premier League in der Saison 2025/26. Sogar Tottenham Hotspur musste lange zittern. Am Ende haben die Spurs es aber geschafft und sind in der Liga geblieben. Zwei Punkte trennten Tottenham am Ende von West Ham United. Neben United stiegen auch der FC Burnley und Wolverhampton ab. Neu dabei sind Coventry City, Ipswich Town und Hull City.
Wie sieht der Modus in der Premier League aus?
Daran hat sich nichts geändert. Es gibt weiterhin 38 Spieltage, jede Mannschaft spielt zweimal gegen jeden Gegner. Die Reihenfolge der Spiele in der Rückrunde unterscheidet sich von der in der Hinrunde. Fix sind vier Teams in der Champions League, aufgrund des Koeffizienten könnten es aber auch noch mehr werden. Drei Mannschaften steigen ab.
Wer überträgt die Premier League hierzulande?
Die englische Premier League ist weiterhin bei Sky zu sehen. Nicht alle Spiele werden beim Bezahlsender übertragen, aber es gibt immer wieder Specials, Highlightsendungen, das Match of the Week, mehrere Partien pro Spieltag und, wenn es sich anbietet, auch gerne mal eine Konferenz zu sehen.
Wer sind die Favoriten neben Arsenal?
Kurios: Arsenal und Manchester United haben ihren Trainer behalten, während ManCity, Liverpool und Chelsea jeweils einen neuen Übungsleiter an der Seitenlinie haben. Und damit sind auch genau die Kandidaten auf den Titel schon enthüllt. Allesamt noch mit dem ein oder anderen Fragezeichen, entweder hinsichtlich des Spielstils oder eben mit Blick auf den Kader.

Welche neuen Stars wechselten in die Liga?
Einige der großen Transfers in England fanden innerhalb der Premier League statt. Die meisten sogar. Jeremy Jacquet, der zum FC Liverpool wechselte und von Stade Rennais kam, ist ein Spieler, der neu in der Liga ist. Gleiches gilt für Johan Manzambi, den sich Aston Villa vom SC Freiburg sicherte, und Bazoumana Toure, der aus Hoffenheim zu Newcastle wechselte.
Chelsea schnappte sich Marco Palestra von Atalanta, einen hochtalentierten Spieler. Auch Mamadou Sangare ist zu nennen, der für fast 50 Millionen Euro von Lens zu Brentford wechselte. Christos Tzolis, den es von Brügge zum FC Arsenal zog oder Valentin Barco, der von Strasbourg zu Chelsea wechselte, gehören auch noch in diese Auflistung.

