Arda Güler war in der vergangenen Saison einer der wenigen Gewinner bei Real Madrid. Unter Jose Mourinho soll der nächste Schritt folgen.
Der Star-Trainer, der die Königlichen nach zwei titellosen Jahren wieder an die Spitze führen soll, verfolgt mit dem Youngster offenbar einen klaren Plan. Unter ihm könnte Güler in einer etwas defensiveren Rolle auflaufen, ließ Mourinho in der spanischen Talkshow El Chiringuito durchblicken.
„Ich liebe Arda. Ich denke, dass Arda ein bisschen das passieren wird, was Luka (Modric, Anm. d. Red.) und Bernardo (Silva, Anm. d. Red.) passiert ist: Du fängst vorne an und hörst hinten auf“, sagte Mourinho: „Du fängst als Zehner, als Offensivspieler an und endest als Achter, dann als Sechser. Ich glaube, Arda wird angesichts seiner Entwicklung und seines Spielverständnisses diesen Weg gehen.“
Mourinho schwärmt nicht nur von Güler: „Bernardo kann überall spielen“
Güler war 2023 von Fenerbahce zu den Madrilenen gewechselt und wurde in seiner dritten Saison in der spanischen Hauptstadt zum Stammspieler. Allerdings kam er immer wieder auf unterschiedlichen Positionen zum Einsatz. Unter Mourinho könnte er sich nun in der tieferen Rolle festspielen.
Ein anderer Real-Star, der diese Aufgabe auch erfüllen kann, ist Bernardo Silva. „Er ist ein Spieler von Pep Guardiola und gibt einem alles“, schwärmte Mourinho über seinen 32-jährigen Landsmann: „Ich hoffe, dass wir wenig Probleme und viel Stabilität haben werden. Wenn wir wenig Probleme und viel Stabilität haben, ist Bernardo heute für mich ein Spieler für die Mittelfeldzentrale. Aber Bernardo kann als Zehner, auf dem rechten Flügel spielen, nach innen ziehen. Bernardo kann überall spielen.“

Mit dem jungen Güler und dem erfahrenen Silva hat der Trainer zwei filigrane Optionen für das defensive Mittelfeld. Dazu kommen die robusten Fede Valverde und Aurelien Tchouameni sowie Eigengewächs Thiago Pitarch. Der anvisierte Transfer von Weltmeister Rodri platzte jedoch, der Kapitän der spanischen Nationalmannschaft schloss sich nach sieben Jahren bei Manchester City dem FC Barcelona an.

