Hoeneß-Kritik an Infantino: „Nicht für möglich gehalten

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In den letzten Wochen und Monaten hat sich FIFA-Boss Gianni Infantino keine großen Freunde gemacht. Viele kritisierten ihn und tun das noch heute. Die UEFA hat sich von ihm abgewandt, auch einige Verbände haben sich explizit gegen ihn in Stellung gebracht.

Viele Verantwortliche aus dem Sport haben nachgelegt. Nun auch Uli Hoeneß, der den FIFA-Präsidenten ebenfalls kritisierte und ihm einen gut gemeinten Rat mit auf den Weg gab.

„Herr Infantino hat in seinem Leben im Fußball einige Fehler gemacht, aber das war einer seiner größten. Wenn man einen Mann wie Donald Trump entscheiden oder beeinflussen lässt, ob ein Spieler gesperrt wird oder nicht, ist das der Anfang vom Ende, vom Wettbewerb. Und wenn wir so etwas akzeptieren, dann ist es nicht mehr mein Sport. Das ist für mich ein Ding der Unmöglichkeit gewesen“, so Hoeneß im Gespräch mit Sky.

Hoeneß kritisiert auch neue WM-Pläne

Der Bayern-Patron zeigte sich fassungslos: „Ich habe nicht für möglich gehalten, dass man auf so eine Idee kommen kann. Auch die ganze Entwicklung, die von Infantino nach vorne getrieben wird: Jetzt waren es 48 Mannschaften, demnächst werden es 64 sein. Wir haben unsere Spieler jetzt schon sechs Wochen zur Verfügung gestellt und dann wird das vielleicht noch länger. Das ist unglaublich. Ich bin wirklich für die kleinen Verbände, aber eine Weltmeisterschaft muss eine Eliteveranstaltung sein.“

Uli Hoeneß
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Eine Rat gab Hoeneß dem FIFA-Boss auch noch mit auf den Weg: „Ich kann ihm nur raten, auf die UEFA zuzugehen und eine Lösung zu finden. Bei dem, was ich so höre, wird es sonst sehr eng für ihn im Frühjahr, wenn er überhaupt zur Wahl antreten kann.“

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