Am Sonntagnachmittag fand eine große Konferenz im DFB-Pokal statt. Mehrere Klubs wollten dabei eine Überraschung schaffen, unter anderem spielte Eintracht Braunschweig zuhause gegen Union Berlin.
Auch Borussia Mönchengladbach war beteiligt, hatte es auswärts mit Schott Mainz zu tun. Der FSV Mainz 05 war gegen Krieschow im Einsatz, Dynamo Dresden spielte bei Westfalia Rhynern: Und das war noch lange nicht alles.
Mainz macht kurzen Prozess
Der FSV Mainz 05 wollte sich auswärts in Krieschow keine Blöße geben und von Beginn an das Pendel klar in Richtung Sieg ausschlagen lassen. Und genau das gelang auch. Die Mainzer, angetrieben von Nadiem Amiri und mit einem fantastischen Philipp Tietz im Sturm, spielten wie aus einem Guss, erzielten schöne Tore und waren spielerisch hochgradig überlegen. Krieschow hatte nicht den Hauch einer Chance und wurde komplett zerlegt. Am Ende hieß es 9:0 für den Bundesligisten, der ohnehin aus einer sehr guten Vorbereitung kam.

Auch Borussia Mönchengladbach tat sich nicht lange schwer. Die Fohlen spielten in Mainz gegen Schott Mainz und brauchten zwar einen Moment, aber Hugo Bolin durchbrach den Bann und sorgte dafür, dass es die Gladbacher danach deutlich leichter hatten. Mit einem 2:0-Vorsprung ging die Borussia in die Kabine und im Laufe der zweiten Halbzeit ließen die Kräfte beim Außenseiter immer mehr nach. 5:0 lautete der Endstand.
Dynamo Dresden und Magdeburg die beiden Zweitligisten, konnten am Ende auch deutlich gewinnen. Magdeburg sicherte sich einen 4:0-Erfolg beim Bahlinger SC, auch wenn noch nicht alles im Spiel nach vorne funktionierte. Für Bahlingen war es dennoch ein solides Spiel, trotz des Ausscheidens. Dynamo gelang bei Westfalia Rhynern am Ende ein 6:0-Erfolg, der ebenfalls verdient war. Dresden nutzte die Fehler, die der Gastgeber regelmäßig anbot.
Derweil tat sich Darmstadt schwer beim Spiel in Jena. Die Hessen mussten viel laufen, viel arbeiten, weil es fußballerisch einfach das ein oder andere zu bemängeln gab. Übrigens schon wie zum Saisonstart in der 2. Bundesliga. Die Hessen gingen in Führung, Jena glich per Traumtor aus, Darmstadt konnte wieder antworten. Es blieb aber spannend. Trotzdem schaffte es die Elf von Trainer Florian Kohfeldt, das 2:1 über die Zeit zu bringen.
Braunschweig und Union lieferten sich derweil auch einen heißen Pokalfight. Max Marie, der einen Doppelpack erzielte, trieb die Braunschweiger immer wieder an. Aber Union hatte Antworten parat, ließ sich nicht abwimmeln. Am Ende reichte es für die Köpenicker zu einem hart erkämpften 4:2-Erfolg, der erst in der Schlussphase fixiert wurde.
Die Resultate im Überblick
Bahlinger SC 0:4 Magdeburg
Krieschow 0:9 Mainz 05
Carl Zeiss Jena 1:2 Darmstadt
Schott Mainz 0:5 Mönchengladbach
Westfalia Ryhnern 0:6 Dynamo Dresden
Braunschweig 2:4 Union Berlin

