Max Eberl hat sich zum Zustand von Jamal Musiala geäußert. Der Sportvorstand des FC Bayern sprach rund um den Supercup in Dortmund über die Erkrankung des Offensivspielers. Ein Datum für eine Rückkehr auf den Platz nannte er nicht.
Musiala war zuletzt zweimal während eines Spiels zusammengesackt. Nach dem zweiten Vorfall machte er selbst öffentlich, dass er unter „Absencen“ leidet, also einer Form der Epilepsie, die sich offenbar gut behandeln lässt.
Im Gespräch mit Sky ordnete Eberl die Lage ein: „Da geht es um Gesundheit, da geht es um einen Menschen. Jamal hat diese Krankheit, jetzt weiß es die Öffentlichkeit. Es ist etwas Alltag geworden.“
Der Sportvorstand verwies darauf, dass die Krankheit den Spieler schon länger begleitet. „Die ersten Zeichen gab es schon vor längerer Zeit. Er hatte eine gute Zeit mit der Krankheit, aber musste Medikamente nehmen und jeder will natürlich so wenig Medikamente wie möglich nehmen“, sagte Eberl.
Eberl zeigt sich zuversichtlich
Daraus habe sich der aktuelle Stand ergeben: „Deswegen haben wir das ausprobiert und jetzt müssen wir schauen, wie wir das anpassen.“ Aktuell gehe es darum, die Wirkstoffe so einzustellen, dass die Anfälle ausbleiben und zugleich keine starken Nebenwirkungen auftreten.
Beim Blick nach vorn gab sich der 52-Jährige optimistisch. „Jamal hat es schon immer gesagt. Er will auf den Platz, er hat Freude, er will Fußball spielen. Wir haben ihm das auch immer gegeben, alles unter Rücksprache mit den Ärzten“, so Eberl.

Anschließend sagte er über den Spielmacher: „Der Platz war sein Heiligtum, er will performen und das werden wir wieder erreichen, da bin ich mir sicher.“ Musiala selbst strebt laut dem Bericht eine möglichst rasche Rückkehr an.
Ein konkreter Termin steht demnach nicht fest. Die Entwicklung wird sich wohl eher von Tag zu Tag zeigen, bei positiven Signalen steht einer Nominierung für den Kader nach diesen Angaben nichts entgegen.

