Am 17. September, einem Donnerstag, wird Jürgen Klopp zum ersten Mal seinen Kader für die deutsche Nationalmannschaft nominieren. Das gab der DFB kürzlich bekannt. Das Datum gefällt aber nicht jedem.
Donnerstags stehen viele Spieler vor Einsätzen in der Europa League und Conference League. Auch wenn sie vom Bundestrainer bereits vorab informiert wurden, könnten die Spieler durch ständige Fragen in ihrer Konzentration gestört werden, meint Matthäus.
„Es macht etwas mit der Psyche eines Spielers, wenn man vor einer wichtigen Partie danach gefragt wird“, erklärte der Sky-Experte nun.
Matthäus macht anderen Vorschlag
Die Kader-Bekanntgabe an einem Donnerstag habe ihm schon zu Zeiten von Klopps Vorgängern rund um Julian Nagelsmann nicht gefallen. „Der DFB wollte doch jeden Stein umdrehen! Das wäre aus meiner Sicht einer dieser Steine gewesen“, erklärt der Rekordnationalspieler, der den Freitag als aus seiner Sicht besser geeigneten Nominierungstag vorschlägt.

Was nach Matthäus‘ Ansicht auch für den Freitag spricht: Falls sich ein Spieler in einem Europapokaleinsatz verletzt, muss niemand nachnominiert werden. Das sei in diesem Fall für den Bundestrainer ein Vorteil und sorgt nicht für noch mehr Diskussionspotenzial.
Nach aktuellem Stand ist aber nicht davon auszugehen, dass sich noch etwas an dem Datum ändert. Klopp wird am DFB-Campus in Frankfurt seine Spieler für die ersten vier Länderspiele nominieren. Zum ersten Mal findet nämlich eine XXL-Länderspielphase statt, die sich über ganze drei Wochen erstreckt.

