Der FC Bayern tritt am Mittwochabend im DFB-Pokal beim VfL Osnabrück an. Im Tor soll dabei nicht Manuel Neuer stehen. Stattdessen deutet sich ein Einsatz von Jonas Urbig an. Auch auf anderen Positionen dürfte sich der Kader verändern.
Die Abendzeitung berichtet, dass Urbig gegen den Zweitligisten beginnen soll. Für Neuer wäre damit eine Pause in der Pokalpartie vorgesehen. Beide Pflichtspiele der laufenden Saison hat der Klub bislang gewonnen.
Dahinter steht offenbar ein Plan, der über die Aufgabe in Osnabrück hinausreicht. Am Wochenende geht es für Neuer in der Bundesliga zurück zu seinem früheren Verein FC Schalke 04. Da der Torwart nach derzeitigem Stand im Sommer 2027 seine Karriere beenden dürfte, wäre es dort sein letzter Auftritt in der Liga.
Belastung soll gesteuert werden
In der vergangenen Spielzeit setzten Neuer immer wieder kleinere Verletzungen und Beschwerden zurück. Spiele im Abstand von wenigen Tagen direkt nach dem Saisonstart würden das Risiko einer neuen Blessur erhöhen. Damit stiege auch die Gefahr, dass ein Einsatz auf Schalke ausfällt.

Urbig wartet seit Längerem auf Spielzeit und dürfte die Gelegenheit annehmen. Im Verein genießt der Keeper Rückhalt, nachdem er Neuer bereits mehrfach in entscheidenden Abschnitten ersetzt und dabei überzeugt hat. Eigene Einsätze in dieser Saison waren für ihn ohnehin vorgesehen.
Mehrere Personalfragen noch offen
Auch im Feld zeichnen sich Wechsel ab. Dass Jamal Musiala wieder im Kader steht, gilt als unwahrscheinlich; auch Serge Gnabry braucht nach aktuellem Stand noch etwas Zeit. In der Defensive könnte Vincent Kompany rotieren.
Als möglicher Kandidat für die Startelf gilt zudem Tom Bischof. Wie die Mannschaft letztlich aufläuft, ist bislang nicht bestätigt. Die Partie beim VfL Osnabrück beginnt am Mittwochabend.

