Die Wechselsaga um Enzo Fernandez vom FC Chelsea scheint am Deadline Day kurz vor dem Abschluss zu stehen. Die Blues haben mehreren Medienberichten zufolge eine grundsätzliche Einigung mit Manchester City erzielt, lediglich Details müssen noch geklärt werden. Der erfolgreiche Abschluss des Deals ist jedoch an eine wichtige Bedingung geknüpft.
Laut Informationen des Portals Transfermarkt.de, welches sich auf den Journalisten Gianluca di Marzio bezieht, steht Fernandez bereits in den Startlöchern. Sobald die letzten Details geregelt worden sind, soll sich der Argentinier auf den Weg nach Manchester zum Medizincheck machen. Auch Sky-Experte Florian Plettenberg spricht über einen möglichen zeitnahen Abschluss der Verhandlungen.
Fernandez-Deal hängt von Chelseas Nachfolger-Suche ab
Einen wichtigen Haken hat die Angelegenheit allerdings. Chelsea sucht noch nach einem direkten Ersatz für Fernandez. Wird dieser nicht gefunden, darf der Mittelfeldstar die Stamford Bridge nicht verlassen. Aktuell buhlen die Blues um Monacos Lamine Camara, ein erstes Angebot in Höhe von 45 Millionen Euro wurde jedoch abgelehnt. Auch bei Manu Koné gestaltet sich ein möglicher Transfer schwierig, Roma-Trainer Gianpiero Gasperini will den französischen Nationalspieler nicht ziehen lassen.
Sollten die Blues allerdings einen Fernandez-Nachfolger rechtzeitig präsentieren können, wird der Verkauf des Argentiniers in die Transfer-Geschichtsbücher eingehen. Chelsea fordert 140 Millionen Euro für den 25-Jährigen. Lässt sich City auf diese Summe ein, wird Fernandez zum fünftteuersten Fußballer in der Geschichte des Sports.

Abgesehen davon wäre er neuer Rekordzugang der Cityzens und würde die Ausgaben des Vereins in diesem Sommer auf schwindelerregende 450 Millionen Euro steigen lassen. Damit wäre allerdings noch nicht Schluss. Auch Iliman Ndiaye soll die Skyblues am Deadine Day noch verstärken. Für den Everton-Flügelstürmer werden wohl zusätzliche 76 Millionen Euro plus Boni-Zahlungen fällig.

