„Ich bin Gelsenkirchen“: Bayern-Torwart Neuer vor Rückkehr

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Manuel Neuer trifft mit dem FC Bayern am Samstag auf den FC Schalke 04. Für den 40-jährigen Torhüter geht es zurück an den Ort, an dem seine Laufbahn begann. Ob er danach noch einmal in der Veltins-Arena auflaufen wird, ist offen.

Geboren wurde Neuer in Gelsenkirchen, ausgebildet in sämtlichen Nachwuchsteams der Königsblauen. 2005 rückte er bei den Profis auf, 2011 folgte der Wechsel nach München. Dort wurde er zu einem der erfolgreichsten Keeper der Fußballgeschichte.

Vor dem Anpfiff um 18:30 Uhr ordnete der Kapitän die Partie bei DAZN ein. „Das ist natürlich ein Traum, gerade weil es meine letzte Saison sein könnte. Dass ich nochmal in der Veltins-Arena spielen darf, ist für mich etwas ganz Besonderes“, sagte Neuer. Sein Vertrag in München endet im kommenden Sommer, eine Entscheidung über die Zukunft steht aus.

Kein Geschenk für den Heimatverein

Sportlich will der Torhüter dem Klub seiner Jugend nichts schenken. „Ich bin der größte Schalke-Fan, wenn sie gegen Dortmund spielen. Aber natürlich will ich gewinnen und ohne Gegentor bleiben“, erklärte er mit einem Augenzwinkern.

Manuel Neuer
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An der Bindung zur Stadt und zum Verein ändert das nach seinen Worten nichts. „Für mich gehört der Verein einfach in die Bundesliga. Ich bin dort aufgewachsen; meine Familie kommt von dort“, betonte Neuer. Seine Herkunft beschreibt er als Mischung: „Ich bin Gelsenkirchen, ich bin Schalke, aber ich habe auch dieses bayerische Gefühl von Gemütlichkeit und Gelassenheit.“

Freund spricht von einer Legende

Auch im Verein ist die Bedeutung des Gastspiels präsent. Sportdirektor Christoph Freund sagte auf der Pressekonferenz: „Manu hat sehr viel erlebt, ist 40 Jahre und spielt immer noch auf unglaublichem Niveau. Trotzdem ist es sicher ein besonderes Spiel für ihn.“

Freund verwies zudem auf Neuers Werdegang und dessen Engagement in Gelsenkirchen: „Er ist auf Schalke gereift, ist von dort zum FC Bayern gekommen. Es gibt eine besondere Verbindung, er ist dort auch sozial sehr engagiert.“ Den Torhüter nannte der Sportdirektor eine „Legende für den deutschen Fußball“.

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