Henry sicher: Spieler haben „mehr Macht, als sie glauben“

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Die FIFA und Präsident Gianni Infantino stehen weiterhin stark in der Kritik. Arsenal-Legende Thierry Henry glaubt, dass die Spieler ihre Macht nutzen könnten.

„Meiner Meinung nach haben die Spieler mehr Macht, als sie glauben. Und wenn sie wollen, dass sich etwas ändert, können sie das auch durchsetzen – besonders heutzutage“, sagte der frühere Weltklasse-Stürmer im Gespräch mit dem Guardian und zog Parallelen zum US-Sport: „Ihr in den USA wisst ganz genau: Wenn die Spieler etwas tun wollen, hört die Liga zu. Das habt ihr bei der NBA gesehen. Das habt ihr bei der NFL gesehen. Irgendwann stehen die Spieler immer auf der Seite: Unterhaltet das Publikum, nehmt euer Geld und geht.“

Der Weltverband FIFA steht nach mehreren Skandalen unter Druck, der umstrittene Präsident Gianni Infantino muss inzwischen sogar um seine fest eingeplante Wiederwahl im März bangen. Während der WM in den USA, Kanada und Mexiko entschied die FIFA, die Sperre gegen US-Stürmer Folarin Balogun auf Anraten von Präsident Donald Trump zur Bewährung auszusetzen.

Kritik an der FIFA: Henry und Scott sehen Spieler in der Machtposition

Zuletzt sorgten Infantinos Pläne, die WM über eine Firma zu vermarkten und so für Investoren zu öffnen, für Empörung. Kontinentalverbände wie die UEFA entzogen dem Schweizer das Vertrauen und drohten sogar mit dem Boykott von FIFA-Turnieren. Inzwischen hat Infantino seine Pläne verworfen, die kritischen Stimmen werden trotzdem immer lauter.

Thierry Henry
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„Ich glaube, ein großer Teil der Fußballwelt ist mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem man sich einen Wechsel wünscht“, sagte CBS-Moderatorin Kate Scott zu den Diskussionen um Infantino, zweifelte aber daran, dass der Schweizer sein Amt tatsächlich niederlegen muss: „Ich habe keine Ahnung, wie das ausgehen wird, denn eines hat Gianni Infantino im Weltfußball ganz offensichtlich bewiesen: Er ist ein sehr kluger Machtvermittler und hat verstanden, wie man Verbündete gewinnt und diese zu seinem Vorteil einsetzt.“

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