Robert Andrich ist eine Personalie, die bei Bayer Leverkusen zuletzt für ordentlich Diskussionsstoff sorgte. Der Defensivspieler war nicht mehr fix eingeplant und durfte sich im Sommer einen neuen Verein suchen. Die Werkself will ihn jetzt aber dann doch wieder einsetzen.
Ein Wechsel von Andrich zerschlug sich nämlich, trotz einiger Angebote. Nichts wurde so richtig konkret. Das hat nun Konsequenzen, denn Andrich ist jemand, der jetzt doch wieder eingeplant wird.
Bei der Werkself hat nämlich ein Umdenken stattgefunden. Vor allem, nachdem der Trainer zuletzt sogar öffentlich sagte, dass es kein richtiges Verhältnis zum Spiel gibt.
Leverkusen: Andrich wieder eingeplant
Nach dem Sieg gegen Union Berlin gab es Sprechchöre und Applaus für Andrich. „Es ist sehr, sehr schön, das zu hören. Daran merkt man, dass man vor allem bei den Fans viel richtig macht. Ich bin ein Typ, der das nicht so richtig genießen kann. Aber ich merke schon, dass es eine Ehre für mich ist“, gab der Nationalspieler bei Sky zu.
Dabei war Andrich wie erwähnt lange ein Verkaufskandidat. Sein Joker-Einsatz ist die überraschende Wende nach turbulenten Wochen. „Wenn man die ganze Sommervorbereitung sieht, mit Medienberichten und Wechselgerüchten, war es für mich natürlich die unruhigste Transferperiode überhaupt“, meinte Andrich.

Andrich sprach am Sky-Mikro offen darüber: „Mit den sportlichen Ambitionen, die ich habe, zu hören, dass man erst mal eine Nebenrolle spielt, ist natürlich nicht so einfach. Aber wie man sieht: Ich bin immer noch hier in Leverkusen und werde mich auch nicht ergeben und sagen: Das ist jetzt so. Ich bin immer sauer, wenn ich nicht spiele – und so soll es, glaube ich, auch sein.“

