Die sportliche Zukunft von Folarin Balogun bei der AS Monaco bleibt ungewiss. Der französische Erstligist hat den Angreifer nicht für die kommende Saison der UEFA Conference League gemeldet. Die Entscheidung folgt nur wenige Tage nach seinem gescheiterten Wechsel zum FC Everton.
Nach Informationen von Nice-Matin dürfte Balogun zunächst in Monaco bleiben. Ein Abschied ist dennoch weiterhin möglich, da unter anderem die Transferfenster in der Türkei und Saudi-Arabien noch geöffnet sind. Spätestens im Winter könnte ein Wechsel erneut zum Thema werden.
Balogun bei Monaco: Fitnessprobleme und unklare Zukunft
Der US-Nationalspieler kehrte am Donnerstag zwar ins Mannschaftstraining zurück, wurde anschließend aber auch nicht für das Ligue-1-Spiel gegen Paris Saint-Germain nominiert. Trainer Filipe Luis verwies vor der Partie auf körperliche Probleme, konnte jedoch keinen Zeitpunkt für Baloguns Rückkehr nennen. In den ersten vier Saisonspielen kam der Stürmer bislang nicht zum Einsatz.
Am Deadline Day hatte Balogun unmittelbar vor einem Wechsel zu Everton gestanden. Beide Vereine verständigten sich auf ein Gesamtpaket im Wert von rund 50 Millionen Euro. Nachdem die Engländer während der medizinischen Untersuchung Bedenken geäußert hatten, wurde der Deal noch einmal neu verhandelt. Balogun entschied sich letztlich gegen eine Unterschrift, weil er mit dem Ablauf nicht zufrieden gewesen sein soll.

Monaco hatte den Mittelstürmer 2023 vom FC Arsenal verpflichtet. Die Ablöse betrug 30 Millionen Euro und konnte durch Bonuszahlungen auf 40 Millionen Euro steigen. Zusätzlich sicherten sich die Gunners eine Weiterverkaufsbeteiligung.
Im Angriff plant Monaco derzeit mit Matthis Abline, Paris Brunner und Mika Biereth. Sollte sich in den noch geöffneten Transfermärkten kein Abnehmer finden, müsste Balogun zumindest bis zum Winter um Einsatzzeit in der Liga kämpfen. Auf der europäischen Bühne spielt er in den Planungen aber nun keine Rolle.

