Liverpool erlebt Fehlstart: Experte „besorgt“ über die Reds

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Nach vier Spielen ist der FC Liverpool in der Premier League noch ungeschlagen. Die Reds haben allerdings auch erst einen Sieg auf dem Konto.

Sky-Experte Paul Merson äußerte sich nach dem mäßigen Saisonstart besorgt über den Traditionsklub. „Ich mache mir im Moment irgendwie Sorgen um Liverpool, denn das Ergebnis am Samstag war schlecht. Das war ein sehr schlechtes Ergebnis“, betonte der Ex-Profi in seiner Sky-Kolumne.

„Ich weiß nicht, ob der Trainer nach dem Wechsel von Bournemouth nach Anfield auf etwas mehr Schwierigkeiten stößt, als er es vielleicht erwartet hätte“, überlegte Merson: „Nicht falsch verstehen, Bournemouth ist ein guter Verein, aber wenn sie zu Hause gegen Fulham 0:0 spielen, ist das kein Problem. Wenn Liverpool zu Hause gegen Fulham nur unentschieden spielt, macht das Schlagzeilen. Daran muss er sich ebenfalls gewöhnen. Er muss die Fesseln ablegen und das Spiel etwas öffnen.“ Die Reds hatten gegen Fulham erneut nur Remis gespielt. Vor dem 0:0 an der Anfield Road waren die Cottagers noch punktlos.

Merson nimmt Wirtz in die Pflicht: „Wie lange kann Liverpool warten?“

Auch den deutschen Nationalspieler Florian Wirtz nahm Merson in die Pflicht. Nach seiner durchwachsenen ersten Saison in der Premier League läuft der DFB-Star auch derzeit den Erwartungen hinterher. „Ich weiß nicht, wie lange sie auf Florian Wirtz warten können. Ich bin ein großer Fan von ihm. Ich halte ihn für einen außergewöhnlichen Spieler. Aber es funktioniert nicht, es klappt einfach nicht“, bezweifelte Merson, dass Wirtz noch zur erhofften Verstärkung wird.

Florian Wirtz
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Bei Star-Einkauf Bradley Barcola hat der frühere Arsenal-Spieler ebenfalls Bedenken: „Barcola mag ich auch, aber ich bin mir nicht sicher, ob er genau das war, was sie brauchten. Wenn man mich fragt: Was zeichnet Barcolas Spiel aus? Er ist schnell. Nun, wenn man bei Liverpool spielt, muss man gar nicht unbedingt so extrem schnell sein. Man muss nicht der schnellste Spieler der Premier League sein. Man braucht noch etwas mehr. Und im Moment bin ich mir da nicht sicher.“

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