Konrad Laimer hat dem FC Bayern beim 7:0 gegen Union Berlin kurzfristig gefehlt. Der Österreicher klagte über Beschwerden im linken Adduktorenbereich und tauchte nicht im Kader auf. Sportvorstand Max Eberl äußerte sich nach der Partie zum Zustand des 29-Jährigen.
Eberl gab dabei erste Entwarnung. „Es scheint nicht so schlimm zu sein. Nichts Ernstes“, sagte er nach dem Spiel in der Allianz Arena. Eine exakte Diagnose nannte er nicht, auch ein Datum für die Rückkehr blieb offen.
Das Fehlen des Österreichers kam kurzfristig. Noch am Donnerstag hatte Vincent Kompany berichtet, dass er personell aus dem Vollen schöpfen könne. Erst am Freitagmorgen stellte sich bei Laimer heraus, dass ein Einsatz nicht infrage kam.
Medizinische Abteilung riet vom Einsatz ab
Kompany hatte bereits vor der Partie erklärt, dass ihm die Mediziner des Klubs von einer Nominierung abgeraten hätten. „Wir haben die Information heute Morgen bekommen, dass wir nicht zu viel Risiko eingehen sollen bei Konny. Das ist auch völlig normal in so einer Phase in dieser Saison“, sagte der Trainer.

Auf der rechten Abwehrseite rückte gegen Union Berlin Josip Stanišić in die Startelf. Sportlich wirkte sich das Fehlen Laimers beim deutlichen Ergebnis nicht aus. Für Kompany ist der Österreicher dennoch ein wichtiger Kaderspieler, weil er sowohl hinten rechts als auch im Zentrum eingesetzt werden kann.
Folgen hat die Verletzung vor allem für die Nationalmannschaft. Der österreichische Fußballverband teilte mit, dass Laimer die ersten beiden Spiele der anstehenden Länderspielphase sicher verpasst. Über einen späteren Anschluss an das Team soll der Heilungsverlauf entscheiden.
Beim FC Bayern steht zunächst die Genesung an, Pflichtspiele stehen in den kommenden Wochen nicht an. Eine endgültige medizinische Einschätzung liegt bislang nicht vor. Eberls Aussage nach dem Union-Spiel bleibt damit der aktuelle Stand.

