Olise erst nach Kane? Eberl skizziert den Bayern-Fahrplan

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Der FC Bayern will mit Michael Olise über einen neuen Vertrag sprechen. Sportvorstand Max Eberl stellte entsprechende Gespräche in Aussicht, nannte aber keinen Termin. Vorher soll offenbar die Zukunft von Harry Kane geklärt werden.

Eberl äußerte sich im Anschluss an das 2:2 gegen den FC Augsburg zu dem Franzosen und machte deutlich, dass der Klub eine vorzeitige Verlängerung anstrebt. „Michael hat noch Vertrag bis 2029. Er ist ein absolut herausragender Spieler. Wir haben da noch ein bisschen Zeit, werden dann aber auch bald die Gespräche beginnen“, sagte der 52-Jährige.

Olise ist 24 Jahre alt und hat sich unter Trainer Vincent Kompany zum Stammspieler entwickelt. Sein Arbeitspapier gilt bis zum Sommer 2029, eine Ausstiegsklausel besitzt er nach Angaben des Vereins nicht. Verhandlungen mit der Spielerseite hat es laut dem Bericht bislang noch nicht gegeben.

Kane-Verlängerung hat offenbar Vorrang

Zunächst möchten die Verantwortlichen offenbar die Personalie Harry Kane abschließen. Der Kontrakt des englischen Kapitäns endet bereits im Sommer 2027, die Verhandlungen sollen schon weit gediehen sein. Eberl gab sich auch hier zuversichtlich: „Wir sind dabei, wir sind auf dem Weg. Es gibt noch ein paar kleine Dinge zu klären, aber es fühlt sich gut an.“

Harry Kane
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Für einen neuen Olise-Vertrag soll der Klub bereit sein, viel Geld auszugeben. Zuletzt kursierten Spekulationen über leistungsabhängige Boni und eine spezielle Klausel, die an den Ballon d’Or geknüpft ist. Ob solche Elemente tatsächlich in einem neuen Vertrag auftauchen, ist derzeit offen.

Leicht dürften die Gespräche dennoch nicht werden. Mit seinen Leistungen hat Olise das Interesse europäischer Topklubs auf sich gezogen, entsprechend anspruchsvoll könnten die Verhandlungen ausfallen.

Der Franzose soll sich in München wohlfühlen, das offensive System unter Kompany liegt ihm demnach. Zudem spielt er mit dem FC Bayern regelmäßig um Titel im In- und Ausland. Einen konkreten Zeitpunkt für den Start der Gespräche nannte Eberl nicht.

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