Der AFC Bournemouth ist offenbar bereit, Alex Scott im Januar abzugeben. Für den 23 Jahre alten Mittelfeldspieler verlangen die Cherries allerdings rund 100 Millionen Pfund. Ein Angebot liegt bislang nicht vor.
Nach Informationen der BBC änderte der Klub seine Haltung nach einer letzten Gesprächsrunde mit Scotts Beratern. Während der Länderspielpause hatte Bournemouth noch betont, der englische Nationalspieler sei unverkäuflich. Neben der Ablöse spielt auch die Tabellensituation eine Rolle. Steckt Bournemouth im Januar im Abstiegskampf, könnte der Verein Scott trotz eines passenden Angebots halten.
Chelsea und Liverpool bleiben an Alex Scott dran
Scott drängt seit dem Ende der vergangenen Saison auf einen Abschied, zwei Vertragsangebote lehnte er ab. Im Sommer meldeten sich alle Klubs der sogenannten Big Six. Einzig Chelsea wagte einen Vorstoß, das Angebot über 60 Millionen Pfund plus vier Millionen an Boni wurde jedoch abgelehnt.
Chelsea und Liverpool sollen weiterhin interessiert sein. Die Reds hätten durch Andoni Iraola einen Vorteil. Der frühere Bournemouth-Trainer pflegt enge Kontakte zu Scott und zur Klubführung. Chelsea wiederum wurde von Scotts Beraterseite bereits zu einem Transfer ermutigt.

Bournemouth hatte Scott 2023 für 25 Millionen Pfund von Bristol City verpflichtet, sein Vertrag läuft bis 2028. In der jüngsten Länderspielphase debütierte der U21-Europameister von 2025 gegen Tschechien für die englische A-Nationalmannschaft. Beim anschließenden 7:0 gegen Kroatien zog er sich jedoch eine Oberschenkelverletzung zu und fällt rund sechs Wochen aus.
Die geforderte Ablöse begründet Bournemouth mit der Entwicklung des Marktes. In der Premier League wechselten bereits drei Mittelfeldspieler für mehr als 100 Millionen Pfund. Sportlich läuft es für die Cherries derweil schwierig: Unter dem neuen Trainer Marco Rose wartet das Team noch auf den ersten Ligasieg.

