Der Transfer-Poker um Nicolò Tresoldi nimmt weiter Fahrt auf. Der 22-jährige Angreifer von Club Brügge hat mit seinen starken Leistungen das Interesse zahlreicher europäischer Spitzenklubs geweckt. Nun sind neue Details zu den finanziellen Rahmenbedingungen eines möglichen Wechsels bekannt geworden. Demnach könnte Tresoldi bei einem Transfer sogar selbst kräftig mitverdienen.
Wie die belgische Zeitung Het Nieuwsblad berichtet, stehen dem deutsch-italienischen Stürmer im Falle eines Verkaufs zwölf Prozent der erzielten Wertschöpfung zu. Entscheidend wäre damit, welchen Gewinn Club Brügge bei einem Weiterverkauf erzielt.
Gleichzeitig zeichnet sich ab, dass ein Transfer des ehemaligen Hannover-Profis alles andere als günstig werden dürfte. Der italienische Transferjournalist Alfredo Pedullà schätzt die mögliche Ablösesumme mittlerweile auf rund 60 Millionen Euro.
Roma blitzte bei Tresoldi bereits ab
Dass Club Brügge seinen Torjäger nicht unter Wert abgeben möchte, bekam die AS Rom bereits im vergangenen Sommer zu spüren.
Die Italiener sollen zunächst ein Angebot in Höhe von 35 Millionen Euro abgegeben haben. Nachdem sich die Ablöseforderungen der Belgier in Richtung 50 Millionen Euro bewegten, stellte die Roma ihre Bemühungen schließlich ein.
Inzwischen dürfte Tresoldi sogar noch teurer geworden sein. Der 22-Jährige befindet sich in herausragender Form und erzielte zuletzt beim spektakulären 4:3-Erfolg gegen Inter Mailand in der Champions League einen Hattrick.
Auch in der Liga überzeugt der ehemalige Hannoveraner regelmäßig. Seine starken Leistungen haben längst weitere Interessenten auf den Plan gerufen.
Bayern, BVB und Arsenal beobachten Tresoldi

Wie fussball-news.de bereits berichtete, beschäftigen sich unter anderem der FC Arsenal und Tottenham Hotspur mit dem Angreifer. Besonders die Gunners sollen großes Interesse zeigen.
Darüber hinaus werden auch der FC Bayern, Borussia Dortmund und der FC Barcelona als mögliche Interessenten gehandelt.
Ein kurzfristiger Abschied aus Belgien scheint allerdings unwahrscheinlich. Nach Informationen von Sky plant Tresoldi derzeit keinen Wechsel im kommenden Wintertransferfenster.
Der Stürmer möchte seine Entwicklung bei Club Brügge offenbar zunächst fortsetzen, bevor er den nächsten Karriereschritt wagt.
Damit könnte sich der Transfer-Poker vor allem im kommenden Sommer zuspitzen. Sollte Tresoldi seine aktuelle Form bestätigen, dürfte Club Brügge weiterhin auf eine Ablösesumme in der Größenordnung von 60 Millionen Euro bestehen.
Für den Angreifer selbst wäre ein lukrativer Wechsel dank der vereinbarten Beteiligung ebenfalls finanziell interessant.


