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Andreas Rettig
IMAGO

ManCity-Skandal: DFB-Boss Rettig fordert hohe Strafe

Von Manuel Behlert · · 1 Min Lesezeit

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Noch ist unklar, wie hart es Manchester City nach den Verstößen gegen die Finanzregeln der Premier League erwischt. Die Anwälte der Skyblues werden in der Berufung versuchen, so viel Schaden vom Klub zu nehmen wie es geht. 

Aktuell gehen die Berichte deutlich auseinander. Von Geldstrafen und einer Transferperre über massiven Punktabzug bis hin zum Zwangsabstieg und dem Zwangsverkauf ist alles möglich.

Viele Experten fordern, dass man bei Manchester City nun Härte zeigen muss. So auch DFB-Boss Andreas Rettig.

Rettig fordert drakonische Strafe für ManCity

„Ganz ehrlich: Schlimmer geht’s nimmer. Das ist für mich kein Super-GAU, sondern der Super-GAB – der größte anzunehmende Betrugsfall“, sagte der 63-Jährige im Interview mit dem kicker: „Ich wünsche mir, dass die UEFA die Krallen ausfährt und das höchstmögliche Strafmaß anwendet. Das heißt ganz konkret: Lizenzentzug und Aberkennung aller Titel.“

ManCity, Premier League
IMAGO / Visionhaus

Manchester City habe „den Geist, nur das Geld auszugeben, was durch zurechenbare Einnahmen generiert wurde, mit Füßen getreten“, führte Rettig weiter aus. Man müsse ein Exempel statuieren, weil die Betrugsmaschen derart durchorganisiert waren, dass es jahrelang mit Vorsatz geschah.

Geht es nach Rettig, dann wird man Manchester City in den kommenden Jahren also weder in der Premier League noch in der Champions League sehen. Und auch der DFB-Boss hofft auf ein schnelles Urteil, damit auch in der Liga endlich Klarheit herrscht.

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