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Steffen Baumgart
IMAGO / Nordphoto

Job im Ausland? Steffen Baumgart gibt Einblick in seine Zukunftspläne

Von Janis Kliesch · · 2 Min Lesezeit

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Steffen Baumgart ist seit mehreren Monaten nicht mehr als Trainer tätig. Seine letzte Station war der 1. FC Union Berlin. Bei den Köpenickern wurde er im April 2026 freigestellt. Nach etwas mehr als einem Jahr an der Alten Försterei endete damit seine Zeit als Übungsleiter bei den Eisernen. In der Vergangenheit war er auch als Spieler für die Berliner aktiv: Von 2002 bis 2004 absolvierte er insgesamt 68 Pflichtspiele für den FCU.

Seit seiner Entlassung hat Baumgart zunächst Abstand vom Traineralltag genommen. Im September wurde zudem sein ursprünglich bis 2027 laufender Vertrag mit Union in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. Nun ist der 54-Jährige aber offenbar wieder bereit für eine neue Aufgabe – er hat jüngst über seine Zukunftspläne gesprochen!

Baumgart kann sich Engagement im Ausland vorstellen

Steffen Baumgart kann sich vorstellen, künftig im Ausland als Trainer zu arbeiten. Das geht aus einem Artikel der Sport Bild hervor. Das Boulevard-Blatt zitiert den ehemaligen Übungsleiter des 1. FC Union Berlin: „Sicher ist die Bundesliga super interessant. Aber mich würde auch eine Auslandstätigkeit reizen. Ich kenne einige deutsche Trainer, die es nicht bereut haben, außerhalb von Deutschland zu arbeiten.“ Allgemeiner betont der 54-Jährige: „Mein Akku für eine neue Aufgabe ist voll.“

Steffen Baumgart
IMAGO / Jan Huebner

Als Beispiele für Trainer, deren Auslandsarbeit er bewundert, nennt der ehemalige Union-Coach unter anderem Roger Schmidt. Der 59-Jährige war schon in China, bei der PSV Eindhoven und für Benfica Lissabon tätig. „Es gibt sicher schlechtere Stationen“, kommentiert Baumgart. Auch die Arbeit von Fabian Hürzeler und Daniel Farke in der Premier League sieht Baumgart positiv. Sie machen „einen richtig guten Job und sammeln wertvolle Erfahrungen. Ich bin mir sicher, dass ich Fußball auch im Ausland erklären kann.“

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Auf sein Aus bei Union Berlin blickt Baumgart derweil kritisch zurück. „Ich war überrascht und enttäuscht“, sagt er über die Trennung. Der Klassenerhalt sei bereits in seiner ersten Saison gelungen und auch in der Spielzeit seiner Entlassung habe man aus seiner Sicht genug Punkte gesammelt. Der gebürtige Rostocker folgert: „Darum war die Trennung während der Saison aus meiner Sicht unnötig.“ Der FCU stellte Baumgart im April frei. Seither ist er nicht mehr als Cheftrainer einer Profimannschaft tätig.

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