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Werder Bremen
IMAGO / Schüler

Werder-Entwicklung und zwei Enttäuschungen: 3 Erkenntnisse zum Bundesliga-Spieltag

Von Manuel Behlert · · 2 Min Lesezeit

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Der nächste Bundesliga-Spieltag ist vorüber und auch an diesem siebten Spieltag gab es einige sehr interessante Erkenntnisse und Spiele, die zumindest für die ein oder andere Überraschung sorgten.

So gewann die TSG Hoffenheim zum Beispiel überraschend deutlich gegen Bayer 04 Leverkusen (3:0), während Werder Bremen einen wichtigen 3:2-Sieg in Mainz einfahren konnte.

Spitzenteams wie der FC Bayern und Borussia Dortmund gewannen, sodass beide punktgleich in das Topspiel nächste Woche gehen werden. Doch zunächst ruht der Fokus auf den Erkenntnissen aus dem siebten Spieltag,

Leverkusen ist noch nicht stabil genug

In den letzten Wochen begeisterte Bayer 04 Leverkusen, wurde immer besser, gewann Spiele und holte wichtige Punkte. Die Werkself hatte am Sonntag die große Chance, sich in die absolute Spitzengruppe der Liga zu katapultieren. Doch gerade das gelang Leverkusen nicht. Bayer war zu behäbig, schaffte es nicht, viel Druck gegen Hoffenheim auszuüben. Und wurde dann in der Schlussphase eiskalt bestraft.

Andrej Kramaric
Getty Images

Klar, Platz vier ist für Bayer kein schlechtes Zwischenresultat, aber es hätte eben mehr sein können. Das Spiel bei der TSG in Sinsheim deckte auf, wo es noch hapert, vor allem gegen einen Gegner, der sehr viel gegen den Ball arbeitete und viele Lücken zulief.

Stuttgart fehlt die Balance

Muss man sich Sorgen um den VfB Stuttgart machen? Das wäre wohl verfrüht. Wohl aber muss man sich Gedanken machen, ob die Schwaben aktuell nicht eine große Chance liegen lassen, sich weit oben in der Tabelle zu positionieren. Denn gegen Gladbach verlor man, obwohl man gut anfing. Weil die Balance fehlte und man die Fohlen immer wieder ins Spiel reinholte. Das war alles andere als ideal und die Quittung bekam man in der zweiten Halbzeit.

Stuttgart fehlt es derzeit an vielen essenziellen Dingen. Es gibt nicht immer Lösungen gegen tiefstehende Gegner, gegen den Ball ist man oft zu zaghaft und wenn Stuttgart das Risiko geht, dann fehlt die Absicherung. Platz vier hat aktuell nur 13 Punkte, weswegen alles aufzuholen ist und eine Chance besteht, noch oben reinzurutschen, aber es braucht dafür dringend Lösungen.

Die Werder-Entwicklung unter Thioune ist positiv

Manch ein Experte sah Werder Bremen vor der Saison noch als einen Kandidaten auf den Abstieg. Die Bremer hatten sich nicht besonders namhaft verstärken können, zudem fielen jetzt zu Saisonbeginn auch noch Spieler wie Jens Stage aus. Die Vorzeichen waren nicht gut. Doch die Entwicklung der Bremer und Daniel Thioune ist es. Werder hat nach dem 3:2-Sieg in Mainz mittlerweile zwölf Punkte auf dem Konto und befindet sich eher im Dunstkreis der Europa-Anwärter als im Kampf gegen den Abstieg.

Niemand muss erwarten, dass die Bremer um Niclas Füllkrug auch bis zum Ende der Saison weit oben mitmischen, aber die Punkte, die man hat, nimmt Werder nun einmal niemand mehr weg. Und das ist eine sehr gute Nachricht. Eine, auf die sich aufbauen lässt.

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