Juventus Turin plant offenbar bereits die nächsten Schritte für die Offensive. Nachdem die Italiener im Sommer unter anderem Nick Woltemade und Randal Kolo Muani verpflichtet haben, soll im Winter ein weiterer Angreifer folgen. Dabei ist Folarin Balogun ins Visier der Bianconeri geraten. Der US-Nationalspieler gilt laut einem Bericht als Topziel für das Januar-Transferfenster.
Wie Tuttosport berichtet, steht Balogun ganz oben auf der Wunschliste der Turiner. Der 25-Jährige steht derzeit bei der AS Monaco unter Vertrag, spielt dort bislang allerdings kaum eine Rolle. In der laufenden Saison kommt der Stürmer auf lediglich 74 Einsatzminuten. Ein Abschied im Januar oder spätestens nach Saisonende gilt daher als wahrscheinlich.
Bereits im Sommer stand Balogun vor einem Wechsel in die Premier League. Monaco und der FC Everton hatten sich am letzten Tag des Transferfensters auf einen festen Transfer verständigt. Als Ablöse standen rund 40 Millionen Pfund – umgerechnet etwa 48 Millionen Euro – im Raum. Der Deal platzte jedoch, weil der Angreifer nach medizinischen Untersuchungen selbst von einer Unterschrift absah.
Monacos Sportdirektor Thiago Scuro erklärte später, dass beide Vereine die erforderlichen Verträge bereits unterzeichnet hätten. Balogun habe sich letztlich aber gegen den Wechsel entschieden, weil er sich durch den Umgang mit ihm und die Zweifel der medizinischen Abteilung von Everton an seiner Gesundheit verunsichert gefühlt habe.
Juventus müsste tief in die Tasche greifen
Ob sich Juventus eine Verpflichtung leisten kann, ist noch offen. Die Turiner müssten möglicherweise eine ähnliche Größenordnung wie Everton bieten, um Monaco von einem Verkauf zu überzeugen. Baloguns Vertrag im Fürstentum läuft noch bis 2028, wodurch sein aktueller Klub bei den Verhandlungen eine vergleichsweise starke Position besitzt.
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Ein möglicher Vorteil für Juventus ist die gute Verbindung zum Berater des Stürmers, Jorge Mendes. Dieser soll Balogun bei den Italienern ins Gespräch gebracht haben. Neben dem US-Amerikaner beobachten die Bianconeri dem Bericht zufolge auch Antonio Raimondo vom Frosinone Calcio und Alexander Sørloth von Atlético Madrid. Balogun soll allerdings weiterhin die bevorzugte Lösung sein.
Für Woltemade könnte ein weiterer Neuzugang zusätzliche Konkurrenz im Angriff bedeuten. Ob Juventus im Januar tatsächlich einen Vorstoß wagt und die finanziellen Bedingungen erfüllen kann, bleibt abzuwarten.
