Eintracht Frankfurt steht vor einer wichtigen personellen Veränderung in der sportlichen Führung. Nach dem Abschied von Markus Krösche muss sich der Bundesligist neu aufstellen und einen Nachfolger für den bisherigen Sportvorstand finden. Die Suche nach einer geeigneten Lösung läuft bereits seit einiger Zeit.
Mit Christoph Spycher hatte sich zuletzt ein vielversprechender Kandidat herauskristallisiert. Der Schweizer wird die Aufgabe allerdings nicht übernehmen und plant stattdessen eine Auszeit nach Saisonende. Damit rückt ein anderer Name in den Mittelpunkt der Frankfurter Planungen – und es könnte offenbar schon sehr bald zu einer Entscheidung kommen!
Chatzialexiou vor Wechsel nach Frankfurt
Eintracht Frankfurt steht dem Vernehmen nach kurz vor einer Einigung mit Joti Chatzialexiou als Nachfolger von Markus Krösche. Das geht aus Informationen von Sky Sport hervor. Dem Pay-TV-Sender zufolge befinde sich der ehemalige DFB-Funktionär derzeit in der Pole Position auf die Führungsrolle bei der SGE. Er habe bereits positive Gespräche mit dem Vorstandsvorsitzenden Axel Hellmann sowie Präsident Mathias Beck geführt. Zwischen Chatzialexiou und der Eintracht soll eine grundsätzliche Einigung bestehen.

Damit scheint sich der Kandidatenkreis bei der Suche nach einem neuen Sportvorstand deutlich verkleinert zu haben. Neben Chatzialexiou galt zuletzt auch Marcel Schäfer als möglicher Kandidat für diesen Posten. Christoph Spycher, mit dem die Frankfurter ebenfalls intensive und konstruktive Gespräche geführt hatten, sagte jüngst hingegen ab. Der Schweizer plant nach Saisonende eine Auszeit und wird nach aktuellem Stand auch seine Tätigkeit bei den Young Boys Bern beenden.
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Chatzialexiou arbeitet aktuell als Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg. Der Deutsch-Grieche wurde in Frankfurt geboren und war von 2001 bis 2009 als Jugendtrainer bei der Eintracht tätig. Die endgültige Entscheidung über eine mögliche erneute Zusammenarbeit liegt jetzt beim Aufsichtsrat der Hessen. Sollte dieser dem Vorhaben zustimmen, müsste Frankfurt anschließend noch mit Nürnberg verhandeln. Der Funktionär dürfte bei den Franken allerdings über eine vertraglich vereinbarte Exit-Option verfügen, die einen Wechsel ermöglichen könnte.
