Borussia Dortmund bekam es am Mittwochabend in der Champions League zu Hause mit Real Betis zu tun. Mit einem Sieg im Signal Iduna Park wollte der BVB einen Schritt nach vorne machen.
Nach den letzten Spielen wurde die Brust wieder breiter. Am Wochenende konnten die Dortmunder dem FC Bayern ein Remis in der Allianz Arena abtrotzen, was durchaus als Steigerung gewertet wurde.
Niko Kovac und sein Team wollten jetzt gegen Betis daran anknüpfen. Schon vor dem Spiel gab es aber eine kleine Hiobsbotschaft, denn Marcel Sabitzer fiel aus. Bei Konstantinos Karetsas reichte es noch nicht für einen Einsatz von Beginn an.
Zähes Spiel zwischen dem BVB und Betis
So spielten im Offensivbereich Jobe Bellingham, Fabio Silva und Serhou Guirassy. Ansonsten gab es keine großen Überraschungen in der Startelf, Joane Gadou wich für den erfahreneren Ramy Bensebaini in der Abwehr. Direkt zu Beginn hatte der BVB eine gute Chance, aber generell war beiden Teams der Respekt voreinander anzumerken.
Nach einer guten Viertelstunde traf Betis dann nach einem kapitalen Fehlpass von Jobe Bellingham, doch es lag eine Abseitsstellung vor. Etwas mehr als 20 Minuten waren gespielt, als der BVB nach Ryerson-Flanke eine sehr gute Chance hatte, doch Daniel Svensson brachte die Kugel nicht im Tor unter und das aus sehr kurzer Distanz. Der BVB war recht ordentlich im Spiel, aber leistete sich immer wieder Abspielfehler oder war zu unpräzise.
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Nach 33 Minuten musste Guirassy dann angeschlagen vom Feld, für ihn kam Karetsas in die Partie. Und im Anschluss an diesen Wechsel passierte bis zur Pause auch nicht mehr allzu viel.
BVB steigert sich und trifft
Direkt nach dem Seitenwechsel kam der BVB dann zur Führung. Betis war zu passiv, nach einer Hereingabe scheiterte Jobe Bellingham und Fabio Silva war mit dem Abstauber zur Stelle! Direkt danach sorgte Karetsas für das nächste Highlight, doch sein Schuss konnte pariert werden. Der Gastgeber kam mit ordentlich Zug aus der Kabine. Dortmund verpasste es allerdings, die Entscheidung herzustellen. Der BVB war absolut überlegen, hätte auch einen Elfmeter bekommen können.
Und dann passierte, was in solchen Situationen oftmals passiert, denn der Ausgleich fiel. Nach einem Ballverlust von Waldemar Anton, der absolut vermeidbar war, ging es schnell und der eingewechselte Aitor Ruibal schoss den Ball in die lange Ecke. Das war komplett unnötig. Doch der BVB zeigte eine gute Reaktion. Karetsas brachte die Gastgeber nach 72 Minuten wieder in Führung, profitierte auch von einem Torwartfehler bei seinem Schuss, der nicht perfekt platziert war.
Der BVB hatte jetzt wieder mehr Kontrolle, aber Betis kam nach etwas mehr als 80 Minuten plötzlich wieder zu einer großen Chance. Die Gefahr des Ausgleichs blieb bestehen. Doch der BVB blieb cool, behielt jetzt die Ruhe und feierte die drei Punkte.
