Juventus Turin plant eine Kapitalerhöhung, um mehr finanzielle Möglichkeiten zu haben – auch auf dem Transfermarkt. Im Mittelpunkt steht die Woltemade-Position in der Offensive.
Der italienische Fußballriese Juventus Turin steckt weiterhin in finanziellen Schwierigkeiten. Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2026 weist einen Verlust von 66 Millionen Euro aus. Um die finanzielle Stabilität zu sichern, hat der Klub eine Kapitalerhöhung von 250 Millionen Euro geplant.
Dadurch könnte die Alte Dame zwischen Januar und Sommer einen zusätzlichen Puffer von rund 100 Millionen Euro erhalten. Einem Bericht des Portals Calciomercato zufolge, sei dieser Betrag unter anderem für Verstärkungen auf dem Transfermarkt vorgesehen.
Juventus Turin: Diese Stürmer hat der Klub im Visier
Derweil sei entscheidend, dass sich die Bianconeri für die Champions League qualifizieren, um entsprechende Wunschkandidaten in den Piemont zu locken. Um dieses Ziel zu erreichen, könnte schon im Winter auf dem Transfermarkt gehandelt werden – auch wegen des schwierigen Saisonstarts unter Luciano Spalletti.
Insbesondere die Stürmerposition gilt als Baustelle für die sportlichen Verantwortlichen der Alten Dame. Randal Kolo Muani und Nick Woltemade überzeugen in der Serie A bislang nur teilweise. Juventus ist daher auf der Suche nach einem weiteren treffsichereren Angreifer.
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In dem Artikel des italienischen Mediums werden unter anderem die beiden Premier-League-Angreifer Benjamin Sesko (Manchester United) und Brian Brobbey (Sunderland) genannt. Auch Folarin Balogun (AS Monaco), Antonio Raimondo (Frosinone) und Younes Ebnoutalib (Eintracht Frankfurt) sollen auf der Liste stehen.
Klar ist dabei allerdings: Raimondo dürfte wohl keine Option für den Winter sein. Der Stürmer hatte sich jüngst eine Knöchelverletzung zugezogen und fällt voraussichtlich rund zwei Monate aus. Ein Wechsel könnte deshalb eher im Sommer infrage kommen.

Die anderen Namen dürften aber durchaus bereits im Januar erneut diskutiert werden. Schließlich rangiert Juventus aktuell lediglich auf dem siebten Tabellenplatz in der Serie A. Zu wenig für die ambitionierten Turiner, die immerhin in der Europa League einen besseren Start erwischten und bis dato ungeschlagen sind.
