Im aktuellen DFB-Kader verzichtete Jürgen Klopp noch auf Paris Brunner. Ein Thema war der Youngster aber bereits.
Für die Sturmzentrale berief der Bundestrainer Kai Havertz, Younes Ebnoutalib und Rückkehrer Niclas Füllkrug. Brunner darf sich allerdings dennoch Hoffnungen auf eine baldige Berufung in die deutsche A-Nationalmannschaft machen. Klopp und sein Trainerteam beobachten den Angreifer von AS Monaco intensiv. Sollte der 20-Jährige seine starke Form bestätigen, könnte er im Jahr 2027 erstmals für die deutsche Auswahl nominiert werden.
Wie Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtet, haben Klopp und seine Mitarbeiter eine mögliche Nominierung Brunners zuletzt sogar noch ausführlicher diskutiert als bereits im September. Für den aktuellen Kader reicht es allerdings noch nicht. Brunner ist zunächst für die deutsche U21-Nationalmannschaft vorgesehen. Eine Berufung in die A-Auswahl ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geplant. Seine Entwicklung könnte das jedoch schon bald ändern.
Brunners Durchbruch: Acht Tore in elf Spielen für die AS Monaco
Mit seinen Leistungen in Frankreich liefert Brunner derzeit starke Argumente. In der laufenden Saison kommt der Angreifer für AS Monaco auf acht Treffer in elf Pflichtspielen. Nach durchwachsenen Jahren samt einer schwachen Leihe zu Cercle Brügge ist der U17-Welt- und Europameister im Seniorenbereich angekommen.
Eine Nominierung für die deutsche A-Nationalmannschaft im kommenden Jahr ist laut Plettenberg durchaus realistisch, sofern Brunner seinen aktuellen Aufwärtstrend fortsetzt. Zunächst soll er jedoch weitere Erfahrungen in der U21 sammeln und sich dort für höhere Aufgaben empfehlen.
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„Ich habe mit Paris Brunner gesprochen einfach auch nur, um zu sagen: ‚Paris, nicht dass du denkst, wir haben irgendwie Scheuklappen auf und gucken nicht nach Frankreich oder Monaco. Ganz im Gegenteil: Wir sehen alles“, verriet Klopp, der auch weiterhin Nicolo Tresoldi im Blick hat: „Auch mit Nico sind wir in Kontakt. Und das sind die Dinge, die liegen alle auf dem Tisch, ist alles besprochen, so wie es ist, im Moment 100-prozentig richtig.“
