Ein neuer zentraler Mittelfeldspieler steht bei Eintracht Frankfurt ganz oben auf der Einkaufsliste. Eine Spur nach Belgien wird immer heißer.
Dort steht mit Raphael Onyedika die Wunschlösung der SGE für das Vakuum in der Schaltzentrale unter Vertrag. Der 25-Jährige spielt derzeit bei Club Brügge und soll sich laut Bild bereits mündlich mit dem Bundesligisten auf einen Wechsel verständigt haben.
Inzwischen nimmt auch der Poker zwischen den Vereinen Fahrt auf. Die Eintracht hofft, den Nigerianer für acht Millionen Euro zu bekommen, Brügge verlangt jedoch mindestens zehn Millionen Euro für den Nationalspieler, der 2022 für 9,5 Millionen Euro vom FC Midtjylland zum belgischen Traditionsklub gewechselt war.
Aseko schon da: Frankfurt will Problemzone im defensiven Mittelfeld stärken
Schon in den vergangenen beiden Transferphasen hat Onyedika auf einen Wechsel zur Eintracht gehofft, die ihn schon länger auf dem Schirm hat. Nun könnte der Zeitpunkt für einen Transfer gekommen sein, auch weil der Vertrag des Abräumers in Brügge nur noch bis 2027 läuft. Eine Verlängerung erscheint derzeit ausgeschlossen, weshalb auch die Belgier Interesse an einem Verkauf haben. Einen ablösefreien Abgang will Club Brügge nicht riskieren, wenngleich man Onyedika auch in diesem wohl weit unter seinem Marktwert von 23 Millionen Euro verkaufen muss.
Neben dem Nigerianer ist auch Robert Andrich weiterhin ein Kandidat bei der SGE. Weil sich der Routinier von Bayer 04 Leverkusen aber laut Bild erst im August entscheiden möchte, priorisiert Sportvorstand Markus Krösche derzeit andere Personalien – wie etwa Onyedika.

Die Sechserposition vor der Abwehr war in der enttäuschenden letzten Saison eine Schwachstelle bei der Eintracht. Ellyes Skhiri konnte nicht überzeugen und hat wohl keine Zukunft mehr in der Mainmetropole. Mahmoud Dahoud hat Frankfurt nach Ablauf seines Vertrages bereits verlassen. Mit Noel Aseko, der vom FC Bayern kam, wurde bereits ein junges Talent für das defensive Mittelfeld verpflichtet. Der 20-Jährige ist deutscher U21-Nationalspieler und soll sich unter dem neuen Trainer Adi Hütter in der Bundesliga durchsetzen.


