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Transfer-Stau: VfB Stuttgart droht Frustsommer

VfB Stuttgart
Foto: Getty Images

Beim VfB Stuttgart kommt die Kaderplanung nur langsam voran. Obwohl die Schwaben mehrere Positionen verstärken möchten, scheiterten verschiedene Transfers zuletzt an der Konkurrenz oder zu hohen Ablöseforderungen. Sportchef Fabian Wohlgemuth steht damit vor schwierigen Wochen: Zunächst sollen Spieler verkauft werden, bevor weitere Neuzugänge kommen.

Bislang konnte der VfB lediglich Grischa Prömel verpflichten. Der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler wechselte ablösefrei von der TSG Hoffenheim nach Stuttgart und unterschrieb bis 2031. Bei Bilal El Khannouss konnten die Schwaben eine Kaufoption über 18 Millionen Euro aktivieren. Weitere Bewegungen gab es bislang nicht.

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Weiterhin auf der Liste steht – so ein Bericht der SportBild – Dzenan Pejcinovic vom VfL Wolfsburg. Für den 21 Jahre alten Mittelstürmer verlangen die Niedersachsen allerdings mindestens 25 Millionen Euro. Auch bei Feyenoords Leo Sauer droht Konkurrenz, da Hoffenheim im Werben um den slowakischen Flügelspieler aktuell die besseren Chancen besitzen soll.

Sauer könnte sich damit in eine prominente Liste an Spielern einreihen, an denen der VfB Interesse zeigte, sich jedoch aber im Poker geschlagen geben musste. So beschäftigte sich Stuttgart mit Nathan De Cat vom RSC Anderlecht. Der 18-Jährige entschied sich jedoch für Hoffenheim. Auch Kennet Eichhorn sagte dem VfB ab und wechselte zu Bayer Leverkusen. Im Sturm waren Alvaro Rodriguez und Emersonn Kandidaten. Rodriguez schloss sich für rund 30 Millionen Euro dem AFC Bournemouth an, während Ipswich Town für Emersonn 28 Millionen Euro plus mögliche Boni an den FC Toulouse zahlte. Beide Spieler waren dem VfB zu teuer.

Intern wurde für das laufende Transferfenster aber sowieso die Devise ausgegeben, zunächst Einnahmen zu erzielen. Der Profikader umfasst derzeit 33 Spieler. Bei mehreren Akteuren, die keine langfristige Perspektive besitzen, gestaltet sich die Suche nach Abnehmern jedoch schwierig.

Auch abseits des Transfermarkts sind Fragen offen. Wohlgemuths Vertrag läuft bis 2027, Gespräche über eine Verlängerung bis 2029 dauern an. Beim VfB wächst damit der Zeitdruck. Gelingt es nicht bald, Spieler abzugeben und Wunschkandidaten zu verpflichten, droht ein echter Transfer-Stau.