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Italien-Trainersuche: Verbandspräsident gibt Guardiola-Update

Pep Guardiola
Foto: IMAGO

Führt tatsächlich Pep Guardiola den italienischen Fußball aus der Krise? Der Präsident des FIGC äußerte sich zu den Gerüchten.

Eine kleine Delegation um Paolo Maldini, Technischer Direktor des Verbands, will sich am Wochenende mit Guardiola über ein  Engagement als Trainer der Azzurri unterhalten. Für den Spanier, der während seiner aktiven Karriere für die Roma und Brescia Calcio auflief und die italienische Sprache beherrscht, wäre es der erste Job als Nationaltrainer. Bisher hat er als Coach den FC Barcelona, den FC Bayern und zuletzt zehn Jahre lang Manchester City betreut und überall große Erfolge gefeiert.

Sollte die Spur zu Guardiola heißer werden, müsste sich der italienische Verband finanziell allerdings strecken. Unmöglich ist eine Verpflichtung dennoch nicht, wie Präsident Giovanni Malago gegenüber der Gazzetta dello Sport verriet. „Es gibt gewisse finanzielle Aspekte zu berücksichtigen, und es ist eine Untertreibung zu sagen, dass wir dafür die Zähne zusammenbeißen müssen“, räumt der Funktionär zwar ein, macht den Fans aber Hoffnung und deutete an, für Guardiola eine Ausnahme zu machen.

Übernimmt Guardiola Italien? Conte wohl kein Thema mehr

Er müsse nicht erklären, was den Spanier so außergewöhnlich macht, dennoch sei das „auch keine Garantie dafür, dass die Sache zustande kommt. Ich denke, es war richtig und wichtig, den Dialog zu eröffnen und ihn aufrechtzuerhalten.“

Neben Guardiola gelten Roberto Mancini und Andrea Pirlo als Kandidaten auf den Posten. Der neue Trainer der Azzurri steht gleich unter Druck, nach der dritten verpassten Weltmeisterschaft in Serie will der Europameister von 2021 wieder zur Weltspitze aufschließen.

Pep Guardiola
Foto: IMAGO

Kein Thema scheint dagegen derzeit Antonio Conte zu sein. Der ehemalige Napoli-Coach hatte seinen Hut nach dem Aus von Gennaro Gattuso selbst in den Ring geworfen, sagte aber nun, dass er nicht kontaktiert worden sein. Dass man sich neben Mancini, Pirlo und Guardiola auch noch andere Kandidaten anschauen wird, schloss Malago „absolut nicht“ aus: „Wir denken an ein bestimmtes Profil.“