Saliakas vor Abgang: Millionenablöse für St. Pauli

Till Gabriel
Foto: IMAGO

Dem FC St. Pauli winkt eine hohe Ablöse für einen Publikumsliebling. Außenverteidiger Manolis Saliakas ist auf dem Sprung in die Heimat.

Wie unter anderem der kicker berichtet, steht der Grieche vor einer Rückkehr zu Olympiakos Piräus. Beim griechischen Top-Klub wurde der heute 29-Jährige einst zum Profi und gewann erste Titel, konnte sich aber nicht dauerhaft durchsetzen. 2018 zog er nach mehreren Leihen endgültig weiter und AO Chania Kissamikos an.

Über PAS Lamia und Giannina landete der viermalige Nationalspieler Griechenlands schließlich 2022 in Hamburg und wurde beim FC St. Pauli auf Anhieb Stammspieler. Sowohl in der 2. Bundesliga als auch im Oberhaus war der Grieche gesetzt, wurde aber in der vergangenen Saison immer wieder von Verletzungen ausgebremst. Nach dem Abstieg steht er nun ein Jahr vor seinem Vertragsende vor dem Abschied vom Millerntor.

Saliakas tut es Wahl gleich: Nächster Aufstiegsheld verlässt St. Pauli

Saliakas wird in Kürze ins Trainingslager von Olympiakos in die Niederlande reisen und dort den Medizincheck absolvieren. Anschließend soll der Transfer finalisiert werden. Zweitligist St. Pauli winkt eine siebenstellige Ablösesumme, rund 1,3 Millionen Euro sollen zum Absteiger fließen.

Nach Hauke Wahl wäre Saliakas bereits der zweite wichtige Abwehrspieler, der den Kiezklub verlässt. Innenverteidiger Wahl hatte sich Ligakonkurrent VfL Wolfsburg angeschlossen und dem FC St. Pauli 1,8 Millionen Euro in die Kassen gespült.

Auf der anderen Seite stehen dem neuen Trainer Marcel Rapp bisher drei externe Neuzugänge zur Verfügung. Routinier Branimir Hrgota kam aus Fürth und soll der Mannschaft mit seiner enormen Erfahrung aus 195 Zweitligaspielen helfen. Zudem wechselte Innenverteidiger Marcus Mathisen vom 1. FC Magdeburg ans Millerntor, Sam Klein kommt von Brisbane Roar. Aus der eigenen Jugend wurde der talentierte Stürmer Wissou Kaba zu den Profis befördert.

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