Bisher sind die SSC Napoli und Kevin de Bruyne noch nicht so recht warm miteinander geworden. Der Belgier soll dennoch in Italien bleiben.
Das betonte Sportdirektor Giovanni Manna bei einer Pressekonferenz. „Bei De Bruyne gibt es keine Entscheidung zu treffen. Er war in der letzten Saison bis zu seiner Verletzung wertvoll für die Mannschaft. Er ist ein Spieler von Napoli“, betonte der Funktionär, als er auf die Abschiedsgerüchte um den Routinier und dessen Landsmann Romelu Lukaku angesprochen wurde.
De Bruyne galt als Kritiker des passiven taktischen Ansatzes von Ex-Trainer Antonio Conte und soll auch von Nachfolger Massimiliano Allegri nicht voll überzeugt sein. „Er hat noch nicht mit Allegri gesprochen“, verriet Manna: „Wir erwarten ihn zur Saisonvorbereitung. Er war eine wichtige Investition für uns und hat zwar weniger geleistet, als es seinem Potenzial entsprochen hätte, ist aber weiterhin Teil des Projekts. Er hat einen Zweijahresvertrag mit der Option auf ein drittes Jahr unterschrieben; ich sehe also keinen Grund, ständig zu fragen, wie er sich entscheiden wird.“
De Bruyne und Zambo Anguissa sollen bleiben
Und weiter: „Einige seiner Aussagen haben mir nicht gefallen, aber das ist kein Problem. Kevin muss nicht entscheiden, ob er bleibt oder geht. Er ist Teil des Projekts und wird sich – genau wie alle anderen Spieler – dem Trainer zur Verfügung stellen.“ De Bruyne war vor einem Jahr nach zehn Saisons bei ManCity zu den Partenopei gewechselt, erlebte dort aber eine durchwachsene Saison.

Zuletzt waren Gerüchte über einen vorzeitigen Abschied aufgekommen, auch weil Napoli mit den Finanzregeln der Serie A in Konflikt geraten ist und in diesem Sommer gezwungen sein wird, Spieler zu verkaufen. Ein Kandidat bleibt Sturm-Routinier Romelu Lukaku, Leistungsträger Andre Frank Zambo Anguissa soll laut Manna dagegen bleiben: „Frank Anguissa hat einen Vertrag bei Napoli, daher sehe ich keine Notwendigkeit, mit ihm zu verhandeln. Er steht nicht zum Verkauf.“
