„Verfallen in Selbstmitleid“: Hamann-Kritik an Gladbach

Foto: IMAGO

Borussia Mönchengladbach steckt in der Krise. Die Fohlen haben sich schon von Trainer Eugen Polanski getrennt, werden bald einen neuen Cheftrainer vorstellen. 

Dass es trotz der Veränderung nicht zu einem Sieg gegen Mainz 05 reichte, macht den Fehlstart der Gladbacher perfekt. Wieder gab es zu viele Gegentore, erneut fehlte die Balance.

Zwar zeigten die Fohlen zwischenzeitlich gute Reaktionen, kamen nach Rückschlägen zurück, aber das reichte nicht, um am Ende einen Punkt mitzunehmen.

Gladbach in der Krise – Hamann kritisch

Didi Hamann, Sky-Experte, legt den Finger in die Wunde. „Sie haben drei Tore geschossen und haben nach dem verschossenen Elfmeter noch ausgeglichen. Das zeigt, dass sie in Phasen Herz haben und Charakter zeigen“, erklärte der ehemalige Nationalspieler.

Und weiter: „Ich habe das Gefühl, sie verfallen in Selbstmitleid. Du brauchst Leute, die Verantwortung übernehmen und einen gewissen Anspruch haben. Es sind im Moment zu viele dabei, die mit sich selbst beschäftigt sind. Dann sind sie nicht in der Lage, den anderen zu helfen. Du brauchst Spieler, die andere besser machen.“

Didi Hamann
Foto: IMAGO

Gladbach-Spieler Lukas Ullrich, der auch viel Licht und Schatten zeigte, äußerte sich vor allem zur problematischen Defensive. „Wir müssen als Kollektiv arbeiten und jeden Zweikampf gewinnen. Dann müssen wir als Team kämpfen und sowas wird nicht mehr passieren“, so der Defensivspieler.

Es liegt also weiterhin einiges im Argen. Die nächsten Wochen werden wichtig für die Fohlen. In der Länderspielphase wird nun einiges zu tun sein.

Diesen Artikel teilen