Per Mertesacker wird künftig seine Expertise in den DFB einbringen. Der Weltmeister kommt vom FC Arsenal zum Verband.
Im Rahmen der Pressekonferenz zur Vorstellung von Jürgen Klopp als neuer Bundestrainer verkündete DFB-Präsident Bernd Neuendorf, dass Mertesacker von den Gremien des Verbands als Geschäftsführer bestätigt wurde und ab 1. Januar 2027 die Nachfolge von Andreas Rettig antreten wird.
Man sei schon länger mit dem früheren Innenverteidiger in Gesprächen gewesen und habe nun erneut den Kontakt gesucht, erklärte Neuendorf. Wenn Mertesacker seinen Posten antritt, soll der Ex-Profi in einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt werden.
Mertesacker sicher: „Der deutsche Fußball verfügt über enormes Potenzial“
„Per Mertesacker gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten des deutschen Fußballs. Als Spieler hat er die Nationalmannschaft über ein Jahrzehnt erfolgreich geprägt, anschließend eine der renommiertesten Nachwuchsakademien Europas geleitet. Seine fachliche Kompetenz, seine klare Haltung und seine Führungsqualitäten machen ihn zu einer hervorragenden Besetzung für die Position des Geschäftsführers Sport. Ich freue mich sehr, dass wir ihn als Nachfolger von Andreas Rettig für die sportliche Weiterentwicklung des DFB gewinnen konnten“, wird Neuendorf in einer Pressemitteilung zitiert.
Auch Mertesacker selbst äußerte sich bereits: „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und die Verantwortung, die damit verbunden ist. Der Kontakt zum DFB ist auch nach dem Ende meiner Nationalmannschaftskarriere nie abgerissen. Deshalb ist es für mich etwas Besonderes, nun in dieser Rolle zurückzukehren. Der deutsche Fußball verfügt über enormes Potenzial. Mit Demut, dem Willen, hart zu arbeiten, und der nötigen Geduld wollen wir die Talente und Persönlichkeiten fördern, die den Unterschied ausmachen.
Und weiter: „Gemeinsam wollen wir Rahmenbedingungen schaffen, in denen Spielerinnen und Spieler Verantwortung übernehmen, an Herausforderungen wachsen und ihr volles Leistungsvermögen entfalten können – von der Basis bis in die Nationalmannschaften. Es ist mir eine Ehre, den DFB auf diesem Weg mitgestalten und weiterentwickeln zu dürfen.“
