Endlich ist es soweit. Jürgen Klopp ist neuer Trainer der deutschen Nationalmannschaft. Darauf hatten viele gewartet, jetzt ist der Deal in trockenen Tüchern. Während der Länderspielphase im September wird es das Debüt an der Seitenlinie geben.
Klopp bringt nicht nur ein Co-Trainer-Team, sondern auch eine gewisse Euphorie mit. Und Per Mertesacker wird Anfang 2027 auch beim DFB einsteigen. Es tut sich also etwas.
Die Nachfolge von Julian Nagelsmann anzutreten wird nicht ganz leicht. Vor allem deswegen, weil es im Verband eine Revolution braucht. Eine, die gut überlegt und gut ausgeführt ist.
Matthäus spricht über Klopp
In seiner Kolumne bei Sky hat sich Rekordnationalspieler Lothar Matthäus nun zur Klopp-Thematik geäußert. „Klopp freut sich auf die Aufgabe und hat die Türen für alle offengehalten. Er will den maximalen Erfolg. Maximaler Erfolg sind Titel, aber so weit sollten wir noch nicht denken. Wir sollten auch an die Entwicklung denken, auch das hat Klopp gesagt“, so Matthäus einleitend.

Einen Punkt sieht Matthäus bei Klopp als entscheidend an: „Klopp ist 20 Jahre älter als Julian Nagelsmann und er hat entsprechend mehr Erfahrung. Die Kommunikation ist Jürgens große Stärke, er sollte im Umgang mit den Spielern das eine oder andere besser machen als sein Vorgänger. Aber auch er darf nur mit elf Mann spielen, die einen deutschen Pass haben.“
Das erste Spiel unter dem neuen Coach kann der Experte derweil kaum erwarten. „Ich freue mich schon auf Klopps ersten Einsatz als Bundestrainer. Ich denke, das Spiel in den Niederlanden gibt eine Rekord-Einschaltquote“, erklärte der Weltmeister von 1990.
Auch bei der Auswahl der Spieler vertraut Matthäus Klopp: „Man hat in der Vergangenheit vielleicht das eine oder andere Talent liegenlassen, weil der letzte Bundestrainer teilweise auf andere Spieler gesetzt hat, die zwar nicht mehr so performt haben, aber die bei ihm ein gewisses Standing hatten.“
