Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer. Das steht seit Freitag fest. In einer langen Pressekonferenz sprach der Coach darüber, dass er jetzt so richtig anpacken will. Konkrete Hinweise hinsichtlich des Personals gab es von ihm noch nicht.
Aber zumindest die Ankündigung, dass es Veränderungen geben wird. Er wird neue Dinge probieren. Und Spielern die Chance geben, die bisher noch nicht für die DFB-Elf spielten.
Doch wer könnte das sein? Welche Spieler haben die Chance, sich zeitnah zu zeigen?
Die logischen Kandidaten rund um Tom Bischof
Es wird Veränderungen in der Zusammensetzung des Kaders geben und das wird man schon bei den ersten Länderspielen im September merken. Vielleicht auch schon direkt im Tor. Jonas Urbig, bei der WM 2026 als Trainingstorhüter mitgereist, ist ein ganz heißer Kandidat für ein zeitnahes Debüt im DFB-Trikot. Manch ein Experte ist sogar der Meinung, dass er die neue Nummer eins werden muss. Trotz Jobsharing beim FC Bayern.

Der nächste Name, der sofort hervorsticht: Tom Bischof. Nach einer wirklich guten Saison beim FC Bayern, in der er sich erst einmal akklimatisieren muss, hat er jetzt große Ziele. Mehr Verantwortung in München und natürlich das Debüt im DFB-Trikot. Bisher spielte er für die U21-Nationalmannschaft und stach dort immer wieder hervor. Sein Weg ins DFB-Team ist quasi schon geebnet.
Das gilt auch für Said El Mala. Er war schon einmal nominiert, aber wurde dann nicht eingesetzt. Dass das nur eine Frage der Zeit ist, weiß jeder. Aktuell gibt es rund um ihn einige Gerüchte, was einen Wechsel angeht, aber er selbst wirkt im Training absolut hochmotiviert und will es allen zeigen. Auch Jürgen Klopp.
Und sonst? Tresoldi und eine Rechtsverteidiger-Überraschung
Das sind aber nicht die einzigen Namen. Interessant wird auch, wie es mit Nicolo Tresoldi weitergeht. Der Stürmer vom Club Brugge, der eine fantastische Saison spielte, kann für Deutschland, Italien oder Argentinien spielen. Ein Anruf von Jürgen Klopp wäre sicher ein Grund, sich für Deutschland zu entscheiden. Wenn der Neu-Bundestrainer einen klaren Plan mit ihm hat.
Auf der Rechtsverteidiger-Position könnte Philipp Treu vom SC Freiburg in den Fokus rücken. Er spielte eine sehr konstante Saison. Zwar nicht auf dem Weltklasse-Niveau, das vielleicht Spieler der absoluten Eliteklasse mitbringen, aber Klopp könnte in der Lage sein, gerade aus ihm einen sehr sehr zuverlässigen Spieler zu formen.
Ebenfalls sehr interessant sein könnte Verteidiger Finn Jeltsch. Er spielte in Stuttgart, wenn er fit war, häufig auf einem hohen Niveau. Zudem ist Nico Schlotterbeck noch länger verletzt und die Zukunft von Antonio Rüdiger im DFB-Trikot mindestens einmal offen.
