Verkauf von WM-Anteilen? UEFA reagiert geschockt auf Infantino-Hammer

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Gianni Infantino, der Präsident des Weltverbands FIFA, kann nicht aufhören, Schlagzeilen zu schreiben. Das hat er nun wieder getan, wieder nicht auf einer positiven Ebene. 

Laut einem aufwendig recherchierten Times-Bericht plant der Präsident der FIFA, Anteile an der WM zu verkaufen.

Demnach sähe der Infantio-Plan vor, dass eine Gesellschaft gegründet wird, die im Endeffekt sowohl die WM als auch die Klub-WM kontrolliert. An der Spitze des Unternehmens würde nach Ablauf seiner letzten Amtszeit als FIFA-Boss Infantino stehen. Das könnte im Endeffekt zur Folge haben, dass das Turnier noch größer wird. Oder häufiger stattfindet.

UEFA reagiert auf Infantino-Hammer

Mittlerweile hat sich auch der europäische Kontinentalverband UEFA geäußert. Einige hochrangige Mitglieder hatten schon die XXL-WM in den USA scharf krisitert.

Gianni Infantino
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Die Uefa läuft wenig überraschend Sturm gegen den Plan, veröffentlicht eine Erklärung: „Damit wird eine Grenze überschritten, die die Führungsgremien des Fußballs niemals überschreiten sollten. Die UEFA nimmt dies äußerst ernst. Das sollte auch jeder nationale Fußballverband tun. Das sollte auch jeder Beteiligte tun: Ligen, Vereine, Spieler, Fans, Regierungen und alle, denen die Zukunft des Sports am Herzen liegt.“

Und weiter: „Die Seele und das Regierungssystem des Fußballs sind keine Handelsobjekte – insbesondere nicht ohne jegliche Transparenz darüber, wer finanziell davon profitiert. Keiner von uns ist der Eigentümer des Fußballs. Es steht der FIFA nicht zum Verkauf.“

Noch abstruser wir die ganze Geschichte mit weiteren Hintergründen. Es wird berichtet, dass Personen aus dem Umfeld der Regierung von Donald Trump zu dem Plan konsultiert worden seien. Andere Quellen sagten, dass Joshua Kushner, der Bruder von Trumps Schwiegersohn Jared, neben der Bank JP Morgan als wichtigster potenzieller Investor gehandelt werde.

Trump und Infantino waren schon bei der WM 2026 beinahe unzertrennlich, lobten sich im Vorfeld gegenseitig über den grünen Klee. Die neuesten Entwicklungen werfen weiterhin kein gutes Licht auf beide.

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