FIFA-Zoff eskaliert: UEFA droht mit rechtlichen Schritten

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Der Zoff rund um die Pläne von FIFA-Boss Gianni Infantino geht immer weiter. Der Präsident des Weltverbandes hat kürzlich angekündigt, Teile der künftigen Weltmeisterschaften an private Investoren zu verkaufen. 

Das sollte, vor allem finanziell, nicht nur ihm selbst, sondern auch den Verbänden zu Gute kommen. Doch die waren damit nicht unbedingt einverstanden, was an den zwielichtigen Rahmenbedingungen lag.

Unter anderem wären Macht und Einfluss von Infantino weiter gestiegen, was nun wirklich kaum ein Verband wollte. Insbesondere der Kontinentalverband UEFA hat sich vehement gegen die Pläne positioniert. Konsequenzen sind möglich. Auch ein Blitz-Aus des Präsidenten ist vorstellbar.

FIFA drohen rechtliche Konsequenzen

Jetzt geht der Zoff in die nächste Runde: Die UEFA hat Gianni Infantino wegen seines Plans zum Verkauf der Weltmeisterschaft mit rechtlichen Schritten gedroht und ihn gewarnt, kein Material im Zusammenhang damit zu vernichten.

Gianni Infantino
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Der Telegraph berichtet nun, dass der europäische Fußballverband zudem an Joshua Kushner, Greg Maffei, JP Morgan und OpenEconomic geschrieben hat und darin erklärt, dass er „aktiv rechtliche Schritte, Schiedsverfahren und/oder Beschwerden bei den Aufsichtsbehörden“ im Zusammenhang mit dem zum Scheitern verurteilten Vorhaben in Erwägung zieht.

FIFA-Präsident Infantino hat am Samstag seine Pläne aufgegeben, Anteile an dem Turnier und anderen Veranstaltungen an private Investoren zu verkaufen, nachdem es zu einer beispiellosen Revolte gegen einen Vorschlag gekommen war, an dem Personen mit Verbindungen zu Donald Trump beteiligt waren. Eben jene Beziehung zwischen Infantino und Trump hatte auch schon während der WM für Furore gesorgt.

Die UEFA erhöht jetzt jedenfalls massiv den Druck auf Infantino, der sogar inmitten des eigenen Verbands steigt. Auch FIFA-Funktionäre stellen sich inzwischen gegen den Präsidenten, der mit einem Misstrauensvotum rechnen muss.

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