Deutliche Worte: Alonso spricht über Real-Aus

Foto: IMAGO

Xabi Alonso hat beim FC Chelsea eine neue Herausforderung gefunden. Das Kapitel bei Real Madrid verlief zuvor enttäuschend.

Bei den Königlichen sollte er im Sommer 2025 die Nachfolge des legendären Carlo Ancelotti antreten. Alonso galt als ideale Lösung, hatte er doch zuvor bei Bayer 04 Leverkusen seine Qualität als Trainer bewiesen und war als Spieler lange eine tragende Figur im Spiel der Madrilenen. Doch schon nach einem halben Jahr musste der Spanier wieder gehen. Die Ergebnisse waren zu wechselhaft, zudem herrschte oft dicke Luft zwischen Alonso und extravaganten Stars wie Vinicius Junior.

Im Gespräch mit The Athletic sprach der neue Hoffnungsträger des FC Chelsea nun offen über das Aus bei den Blancos. „Zum Glück habe ich in meiner Karriere nicht allzu viele Narben davongetragen. Also gut, ich habe eine Narbe bekommen, aber die verheilt“, blickte Alonso zurück: „Jetzt ist sie verheilt, und ich bin sehr motiviert und entschlossen, diesen nächsten Schritt genauso zu genießen, wie ich es getan habe, als ich in Madrid angefangen habe“

Alonso blickt optimistisch nach vorne: „Aus Enttäuschungen lernt man“

Rückblickend könne er positiven Dinge mitnehmen, aber „auch das, was nicht funktioniert hat. Ich bin sehr selbstkritisch gewesen und habe darüber nachgedacht, was ich hätte besser machen können, weil es nicht so gelaufen ist, wie ich es erwartet hatte“, führte Alonso aus: „Aus Enttäuschungen lernt man, aus den Dingen, die nicht so gekommen sind, wie sie sollten. Und man versucht, daraus zu schließen, dass es beim nächsten Mal besser wird.“

Xabi Alonso
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Die Blues soll der Leverkusener Meistermacher von 2024 nach enttäuschenden Jahren zurück in den Titelkampf der Premier League führen. Die vergangene Saison endete für Chelsea auf einem inakzeptablen zehnten Tabellenplatz, weshalb Alonso während seiner ersten Spielzeit in London auf internationale Wettbewerbe verzichten muss. Um den ambitionierten Klub wieder in die Spur zu bringen, wurden mit Morgan Rogers, Maxence Lacroix und Marco Palestra drei kostspielige Neuzugänge verpflichtet, dazu kommen der ablösefreie Routinier Danny Welbeck sowie die Talente Valentin Barco, Denner, Geovany Quenda und Emmanuel Emegha.

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