Der FC Arsenal spielte heute auswärts bei Brighton and Hove Albion und Trainer Fabian Hürzeler. Die Seagulls kamen bisher durchaus gut in die neue Saison und wollten jetzt auch den amtierenden Meister ärgern.
Arsenal bestach bisher in dieser Saison durch eine hervorragende Defensivleistung, kassierte nur gegen den FC Chelsea ein Tor in der Liga. Deswegen wollte die Mannschaft von Trainer Mikel Arteta auch hier erst einmal gegen den Ball gut agieren.
Ziel war es, mit einem Sieg die Konkurrenz, allen voran Manchester City, unter Druck zu setzen. Doch das gelang nicht, die Gunners verloren mit 0:3.
Brighton schockt Arsenal aus der Distanz
Doch in der Anfangsphase setzte Brighton Akzente. Die Seagulls schafften es, Arsenal immer wieder hoch zu pressen. Mitunter hatte das sogar Erfolg, auch einen frühen Abschluss für die Gastgeber gab es schon. Arsenal tat sich schwer, kam nicht häufig in die für die Gunners idealen Räume. Deswegen waren Chancen auch Mangelware. Worauf man sich bei den Gunners zunächst einigermaßen verlassen konnte, war die Abwehr.
Nach einer halben Stunde traf Brighton dann aber trotzdem. Es war nach den bisherigen Eindrücken wenig überraschend ein Distanzschuss von Pascal Groß. Er hatte mal für einen Sekundenbruchteil Zeit und nutzte diese sofort. Sein Schuss in die rechte untere Ecke ging an den Pfosten und von dort ins Tor!

Der Matchplan von Brighton ging vollends auf. Arsenal wurde im Aufbau gestört und erhielt trotzdem keine Räume rund um den Mittelkreis. Dazu wurde der Ball, wenn ihn die Gunners hatten, gerne mal zu sehr verschleppt. Kurz vor der Pause hatte Arsenal mal eine ausgezeichnete Konterchance, verdaddelte diese aber. Am Ende kam Bukayo Saka zwar zum Abschluss, aber deutlich zu schwach. Im Gegenzug traf Charalampos Kostoulas mit einem sehenswerten Treffer zum 2:0, wieder aus der Distanz.
Brighton bleibt hartnäckig und erhöht
Arsenal hatte jetzt eine Mammutaufgabe zu bewältigen, weil Brighton in der ersten Halbzeit auch nicht viel zugelassen hat. Die Seagulls versuchten sich früh wieder zweimal aus der Distanz, die Arsenal-Flanken zu Beginn der zweiten Halbzeit liefen weitgehend ins Leere. Brighton nutzte einen Eckball zum 3:0, Chema Andres köpfte am langen Eck ein, nachdem die gesamte Abwehr nur zuschaute. Arsenal war zu behäbig, aber Brighton traf auch aus Situationen, in denen man nicht unbedingt einen Treffer erwarten müsste.
In der Folge passierte gar nicht so viel. Arsenal spielte weiter nicht mit dem höchsten Tempo nach vorne. Lediglich eine Chance für Kai Havertz, der plötzlich alleine vor dem Tor aufwachte, gab es noch. Der deutsche Nationalspieler brachte den Ball aber nicht im Tor unter. Danach plätscherte das Spiel dem Ende entgegen. Es blieb beim klaren 3:0.

