Der FC Liverpool plant offenbar einen doppelten Transferangriff bei Paris Saint-Germain. Neben Bradley Barcola haben die Reds nun auch Ibrahim Mbaye ins Visier genommen. Der Flügelspieler soll einem Wechsel an die Anfield Road grundsätzlich offen gegenüberstehen und könnte die Optionen auf der rechten Außenbahn erweitern.
Nach Informationen von RMC Sport hat Mbaye Liverpool bereits grünes Licht für einen Transfer gegeben. Die Gespräche zwischen den beiden Klubs sollen in Kürze beginnen. Eine Einigung über die Ablöse oder die weiteren Vertragsbedingungen besteht bislang allerdings noch nicht.
Liverpool: Mbaye als Salah-Nachfolger?
Mbaye stammt aus der Nachwuchsabteilung von PSG und kam in der vergangenen Saison auf 31 Pflichtspiele für die erste Mannschaft. Dabei gelangen dem senegalesischen Nationalspieler drei Tore und zwei Vorlagen. Vor allem nach dem Afrika-Cup erhielt er aufgrund des großen Konkurrenzkampfs in Paris jedoch weniger Einsatzzeit.
Bei der Weltmeisterschaft machte das Offensivtalent erneut auf sich aufmerksam. Mbaye erzielte gegen Frankreich einen sehenswerten Treffer und bestätigte damit sein großes Potenzial. Neben Liverpool beschäftigten sich zuletzt auch Manchester City, Aston Villa, Tottenham, Borussia Dortmund und RB Leipzig mit dem gebürtigen Franzosen.

Die Reds suchen in diesem Sommer gezielt nach Verstärkungen für ihre offensiven Außenbahnen. Während Barcola bereits auf höchstem internationalem seine Klasse zeigen konnte, wäre Mbaye eher eine Investition in die Zukunft. Beide Spieler sollen unabhängig voneinander verpflichtet werden, Liverpool möchte demnach tatsächlich zwei Angreifer aus Paris holen.
Doch wie wird PSG auf die Bemühungen des Premier-League-Klubs reagieren? Der Champions-League-Sieger verfügt trotz mehrerer Abgänge weiterhin über zahlreiche Optionen in der Offensive und zeigte sich bei Mbaye zuletzt grundsätzlich gesprächsbereit. Mit Magnes Akliouche, Ferran Torres und Charles de Ketelaere haben die Pariser zudem selber drei weitere Transferziele. Mbaye selbst erhofft sich bei einem Wechsel offenbar bessere Entwicklungsmöglichkeiten. Zuletzt gab es jedoch Berichte über die Familie des 18-Jährigen, die offenbar kräftig an ihrem Sohn mitverdienen wollen und unter anderem in einem Jahr dreimal den Berater gewechselt haben.

