Der FC Bayern zählt auch in der Saison 2025/26 zu den Vereinen mit den höchsten Geldstrafen des Deutschen Fußball-Bundes. Im ligaübergreifenden Ranking belegt der deutsche Rekordmeister allerdings lediglich den zehnten Platz und liegt damit deutlich hinter den Spitzenreitern Hamburger SV und 1. FC Köln.
Das geht aus der aktuellen Strafentabelle von fussballmafia.de hervor. Das Portal dokumentiert sämtliche Urteile des DFB und erfasst sowohl Geldstrafen als auch weitere Sanktionen gegen Vereine.
Bayern zahlt über 423.000 Euro
Insgesamt summierten sich die Strafen gegen den FC Bayern in der vergangenen Saison auf 423.750 Euro. Laut der Statistik verhängte der DFB sechs Einzelstrafen, die sich auf insgesamt neun geahndete Vorfälle beziehen.
Erfasst wurden dabei unter anderem 434 pyrotechnische Gegenstände sowie zwei Würfe von Gegenständen. Den größten Anteil an der Gesamtsumme machte das jüngste DFB-Urteil aus. Allein diese Sanktion belief sich auf 260.000 Euro und entspricht damit deutlich mehr als der Hälfte aller Strafzahlungen der Münchner in der Saison 2025/26.
HSV und Köln deutlich vor dem Rekordmeister
Die DFB-Strafen nehmen immer noch absurdere Ausmaße an. Bis heute wurden die Profivereine in der vergangenen Saison vom DFB wegen Pyro & Co. mit Strafen in Höhe von 14,5 Mio Euro belegt! 👀
Selbst wenn die Clubs die vollen Nachlässe für sicherheitstechnische oder… pic.twitter.com/qfVzEk22qO
— Fussballmafia.de (@fussballmafiade) August 5, 2026
Angeführt wird die Strafentabelle vom Hamburger SV, der nach seiner Aufstiegssaison insgesamt 1,256 Millionen Euro an den DFB zahlen musste. Auf Platz zwei folgt der 1. FC Köln mit 878.500 Euro.
Knapp vor dem FC Bayern rangiert Eintracht Frankfurt auf dem neunten Platz. Die Hessen wurden mit insgesamt 478.250 Euro zur Kasse gebeten. Hinter den Münchnern folgen unter anderem der SC Freiburg (408.200 Euro) sowie Dynamo Dresden (359.640 Euro). Überraschend weit hinten findet sich Borussia Dortmund, das mit 242.800 Euro deutlich geringere Strafzahlungen leisten musste.
Trotz der Platzierung in den Top Ten zeigt der Vergleich, dass der FC Bayern weit von den Spitzenwerten entfernt ist. Während der Hamburger SV fast das Dreifache der Münchner Summe zahlen musste und auch Köln mehr als doppelt so hohe Strafzahlungen erhielt, bewegt sich der Rekordmeister im Vergleich zu anderen Traditionsvereinen mit großen Fanszenen auf einem deutlich niedrigeren Niveau. Besonders das hohe Einzelurteil kurz vor Saisonende hatte entscheidenden Einfluss auf die Platzierung der Münchner in der aktuellen DFB-Strafentabelle.

