Florian Neuhaus schrieb zuletzt nicht unbedingt die positivsten Schlagzeilen bei Borussia Mönchengladbach. Vor allem sein Mallorca-Video in der Sommerpause kam alles andere als gut an.
Sportlich lief es für ihn im Anschluss auch nicht perfekt. Und das ist noch freundlich umschrieben, denn er spielte zeitweise überhaupt keine große Rolle mehr.
Doch wie sieht es in der neuen Saison aus? Hat er eine Perspektive? Und wenn ja, wie sieht diese aus?
Polanski sprach mit Neuhaus
Gladbach-Coach Eugen Polanski bezog nun Stellung: „Flo trainiert jetzt so, wie ich mir das vorstelle, das ist wirklich gut. Aber natürlich haben wir im Mittelfeld ein großes Angebot an Spielern und am Ende der Vorbereitung werden wir sehr klare, offene und ehrliche Gespräche führen. Da ist es dann auch denkbar, dass von Spielerseite selbst etwas unternommen wird.“

Heißt im Klartext: Der Verein wird dem Spieler noch einmal genauer mitteilen, dass es im Endeffekt für ihn schwierig wird, in Gladbach Spielpraxis zu sammeln. Auch dann, wenn er weiter gut trainiert.
Bekanntlich verdient Neuhaus vier Millionen Euro pro Saison und geht in sein letztes Vertragsjahr. Manager Rouven Schröder (50) muss nicht nur den 30-Mann-Kader deutlich verkleinern – er muss vor allem auch Gehälter einsparen. Und Neuhaus ist dabei einer der absolut heißesten Kandidaten, was das angeht.

