Eigentlich war alles klar, doch am Freitagabend dann die überraschende Wendung: Fisnik Asllani wechselt doch nicht von der TSG Hoffenheim nach Leipzig.
Seit geraumer Zeit schien die Unterschrift von Fisnik Asllani nur noch Formsache. Nachdem auch Borussia Dortmund sowie der FC Barcelona intensiv um den Sturmstar buhlten, sollte sich RB Leipzig schlussendlich mit seiner Offerte gegenüber den Konkurrenten durchsetzen und den 23-Jährigen bis 2031 binden. Ein fertiger Vertrag lag bereits vor, doch im letzten Moment erfolgte der große Schock.
Aufgrund „medizinischer Bedenken“, wie es in einer Meldung des Kicker heißt, ist der Wechsel des Hoffenheimer Goalgetters zu den Roten Bullen geplatzt. Eigentlich sollte er dort als Offensivspieler für den nach Real Madrid wechselnden Yan Diomande folgen.
Last-Minute-Wende: Asllani wechselt nicht zu RB – und bleibt in Hoffenheim
Die Konditionen standen bereits fest, eine Ablösesumme von rund 25 Millionen sollten die Leipziger an die TSG überweisen. Doch der Wechsel platzte nicht etwa an finanziellen Streitpunkten. Stattdessen soll der Brauseklub selbst im letzten Moment Unsicherheiten über den medizinischen Zustand des kosovarischen Stürmers geäußert haben. Die Folge: RB Leipzig wird Asllani entgegen der Entwicklungen der letzten Wochen nicht verpflichten.
Derweil hat sich die TSG aus Hoffenheim bereits mit einem Statement zur Asllani-Causa geäußert. „Fisnik hat bei der TSG eine bemerkenswerte Entwicklung genommen. Dass dieser Transfer nun nicht zustande kommt, ist für uns sportlich alles andere als eine schlechte Nachricht. Für uns ist völlig klar, dass Fisnik körperlich und sportlich auf höchstem Niveau performen kann“, so Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport der TSG Hoffenheim in einer Pressemitteilung.

Der Top-Scorer der vergangenen Spielzeit wird demnach aller Voraussicht nach nicht mehr in diesem Sommer wechseln, und stattdessen in den kommenden Tagen wieder zur Hoffenheimer Mannschaft stoßen. „Wir stehen zu unserem Spieler. Fisnik hat in der letzten Saison maßgeblich zu unserem Erfolg beigetragen, hat die Vorbereitung auf gewohnt hohem Niveau absolviert und trainiert ab kommender Woche wieder mit der Mannschaft“, lautet das Statement von Schicker.

