Manchester City beschäftigt sich mit einem möglichen Transfer von Enzo Fernandez. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler des FC Chelsea soll einem Wechsel zum englischen Konkurrenten grundsätzlich offen gegenüberstehen. Ein entscheidender Grund dafür ist Trainer Enzo Maresca, unter dem der Argentinier bereits an der Stamford Bridge spielte.
Nach Informationen von TEAMtalk prüft City, noch vor dem Ende des Transferfensters ein Angebot abzugeben. Konkrete Verhandlungen zwischen den beiden Klubs laufen bislang offenbar nicht. Fernandez würde eine erneute Zusammenarbeit mit Maresca aber begrüßen.
Enzo: Zurück zu Maresca?
Der City-Trainer hält große Stücke auf den argentinischen Weltmeister und sieht in ihm die optimale Verstärkung für das zentrale Mittelfeld. Fernandez kann den Spielaufbau aus einer tieferen Position lenken, aber auch offensiver eingesetzt werden. Seine Kenntnis von Marescas taktischen Vorstellungen würde die Eingewöhnungszeit – sowohl für den Argentinier als auch für die Skyblues selbst – zusätzlich verkürzen.
Ob City tatsächlich aktiv wird, hängt eng mit der Zukunft von Rodri zusammen. Der Spanier wird intensiv vom FC Barcelona und Real Madrid umworben, wobei die Katalanen als Favorit auf eine Verpflichtung gehandelt werden. Erst bei einem Abgang des 30-Jährigen dürfte Manchester seine Bemühungen um Fernandez konkretisieren.

Chelsea möchte seinen Leistungsträger allerdings nicht an einen direkten Premier-League-Konkurrenten verlieren. Aufgrund der langen Vertragslaufzeit und seiner sportlichen Bedeutung wäre der Klub nur bei einem außergewöhnlich hohen Angebot gesprächsbereit. Eine konkrete Ablöseforderung ist bislang nicht bekannt.
Fernandez wechselte Anfang 2023 für 121 Millionen Euro von Benfica Lissabon nach London und entwickelte sich bei den Blues zu einer zentralen Figur. Ein Verkauf dürfte daher erneut eine Summe in dieser Größenordnung erfordern.
Hinzu kommt der zeitliche Druck: Sollte Rodri den Verein verlassen, müssten City und Chelsea innerhalb kurzer Zeit eine Einigung erzielen. Die Tür für einen Transfer ist offenbar nicht vollständig geschlossen, die sportlichen, finanziellen und politischen Hürden bleiben jedoch erheblich.

