RB Leipzig treibt die Kaderplanung für die neue Saison weiter voran. Die Sachsen sollen sich mit Samir El Mourabet von Racing Straßburg auf die persönlichen Vertragsbedingungen verständigt haben. Bevor der zentrale Mittelfeldspieler in die Bundesliga wechseln kann, müssen sich allerdings noch beide Vereine über die Ablöse einigen.
Wie Foot Mercato berichtet, hat der 20-Jährige einem Transfer nach Leipzig grundsätzlich zugestimmt. Eine Einigung zwischen den Klubs besteht bislang noch nicht. Angaben zur möglichen Ablösesumme wurden ebenfalls nicht gemacht.
Leipzig: Kommt Samir El Mourabet aus Straßburg?
Die Verhandlungen könnten sich demnach noch über einen längeren Zeitraum ziehen. El Mourabet steht in Straßburg bis 2030 unter Vertrag, wodurch sich der französische Erstligist in einer komfortablen Position befindet. Der Ligue-1-Klub ist somit nicht auf einen Verkauf angewiesen und kann eine entsprechend hohe Ablöse verlangen.
Der marokkanische Nationalspieler entwickelte sich in der vergangenen Saison zu einem elementaren Bestandteil der Straßburger Mannschaft. In seinem ersten vollständigen Jahr bei den Profis absolvierte El Mourabet wettbewerbsübergreifend 48 Partien. Dabei steuerte der Mittelfeldspieler zwei Tore und drei Vorlagen bei.
Auch auf internationaler Vereinsebene sammelte der 20-Jährige bereits Erfahrung. In der Conference League kam er in neun von zwölf Begegnungen seines Klubs zum Einsatz. Für die marokkanische Nationalmannschaft bestritt El Mourabet bislang neun Länderspiele.

Leipzig arbeitet parallel offenbar an der Verpflichtung eines weiteren Straßburger Spielers. Mit Diego Moreira sollen die Sachsen bereits eine mündliche Vereinbarung erzielt haben. Der 22-Jährige kann auf mehreren Positionen auf der linken Seite eingesetzt werden und dürfte als Nachfolger von Yan Diomande fungieren.
Nach dem dritten Platz in der vergangenen Bundesliga-Saison möchte RB seinen Kader weiter verstärken. El Mourabet wäre im zentralen Mittelfeld beheimatet. Zunächst muss Leipzig jedoch eine Lösung mit Straßburg finden, doch aufgrund der langen Vertragslaufzeit dürfte der Transfer kein Selbstläufer werden.

