Mario Götze will in der neuen Saison bei Eintracht Frankfurt eine gute Rolle spielen. Eine bessere als noch zuvor unter Albert Riera. Die Möglichkeit, dass das funktioniert, ist durchaus vorhanden.
Das liegt auch maßgeblich an Adi Hütter. Der neue Trainer der Hessen ist zuversichtlich, dass Götze unter ihm wieder wichtiger sein wird. Auch deswegen, weil Hütter den ehemaligen Nationalspieler ein wenig neu erfindet.
Götze spielt immer tiefer, ist jetzt als 6er eingeplant. Auf BILD-Nachfrage sagte er nach dem Spiel im Pokal über seine neue Position: „Ich fühle mich im offensiveren Part da auf der Sechs sehr wohl, vor allem in dem System. Ich fühle mich sowieso im Zentrum sehr wohl, vor allem bei der Systematik, mit der wir spielen.“
Götze soll wichtiger werden
Natürlich war das Pokalspiel jetzt noch nicht der finale Gradmesser, aber generell ist Hütter zuversichtlich, dass Götze sich schnell an die neuen Anforderungen gewöhnt.
Vor dem Pokalspiel lobte Hütter den frischen und lernwilligen Götze, sagte: „Mario kann sicherlich die eine oder andere Position mehr spielen. Er kann auf der Zehn spielen, aber er macht es auch auf der Sechs ganz gut. Ich habe mit ihm ein gutes Verhältnis. Wir werden uns immer austauschen, welches Spiel schlussendlich zu ihm passen wird. Das werde ich mit ihm ausmachen. Aber momentan finde ich großartig, wie er’s macht. Und ich bin froh, dass er in unseren Reihen ist.“

Die Konkurrenz ist zwar groß, aber gerade aufgrund seiner Erfahrung hat Götze keine schlechten Chancen, was einen Einsatz von Beginn an zum Auftakt in der Bundesliga gegen den FC Union aus Berlin angeht.

