UEFA-Boss: Infantinos WM-Plan „schlimmer als die Super League“

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Es rumort weiterhin rund um die FIFA und Präsident Gianni Infantino. Schon bei der WM gab es viel Kritik am aktuellen FIFA-Boss. Und diese Kritik wird nicht leiser, auch FIFA-intern hat er nun einige negative Kommentare aushalten müssen. 

Der UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat Gianni Infantinos zum Scheitern verurteilten Versuch, Anteile an der Weltmeisterschaft zu verkaufen, als „noch schlimmer als den Super-League-Plan“ bezeichnet und seinem unter Druck stehenden FIFA-Amtskollegen gedroht, dass er bei einer Wiederwahl im kommenden März auf einen Gegenkandidaten treffen werde.

Ceferin hat die entschlossene gemeinsame Haltung der UEFA gegen das „FIFA Forward Enterprise“-Projekt (FFE) angeführt und positiv bewertet. Anfang August wurde das Projekt auf Eis gelegt.

Die UEFA drängt auf Infantinos Rücktritt, stützt sich dabei auch auf die Unterstützung der CONCACAF und der Asiatischen Fußballkonföderation und hat ihre Drohung, FIFA-Wettbewerbe zu boykottieren, noch nicht zurückgenommen.

Ceferin erneuert Kritik an Infantino

In einem Interview mit dem Podcast „The Rest is Politics: Leading“ verurteilte Ceferin Infantinos Vorhaben als schädlicher als die abtrünnige Super League, die 2021 nach massiven Protesten auf Eis gelegt wurde. „Ich halte diesen Plan für noch schlimmer als den Super-League-Plan“, sagte er. „Im ersten Fall wollten einige sehr wichtige Vereine ihre eigene Liga gründen, was falsch ist und den Fußball zerstören würde. In diesem Fall würde der Fußball jedoch buchstäblich verkauft werden.“

Aleksander Ceferin
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Und weiter: „Ich bin mir absolut sicher, dass der [FFE]-Plan gescheitert ist. Für mich ist das Wichtigste, dass wir einen weiteren Versuch, den Sport zu verkaufen, verhindert haben. Es ist schwer vorstellbar, welche Art von Menschen den Sport verkaufen würden, der allen gehört.“

Das ist erneut eine klare Aussage und eine klare Stellungnahme.

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