Kohle-Alarm: Warum Leipzig Spieler verkaufen muss

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RB Leipzig hat in diesem Sommer einen erheblichen Transferüberschuss erwirtschaftet. Trotz Einnahmen von 172,75 Millionen Euro und des Rekordverkaufs von Yan Diomande kann Sportchef Marcel Schäfer das Geld aber nicht vollständig in neue Spieler investieren. Vor weiteren Verpflichtungen benötigt der Bundesligist zusätzliche Abgänge.

Wie die Sport Bild berichtet, dienen die hohen Einnahmen vor allem dazu, die zuletzt deutlich gestiegenen laufenden Kosten zu decken. „Zu glauben, dass wir nach einem großen Transfer ein Klub sind, der eine Schatztruhe zum Geldausgeben hat, ist nicht richtig“, erklärte Schäfer. Allein Diomande brachte durch seinen Wechsel zu Real Madrid mindestens 125 Millionen Euro ein.

Leipzig: Neuzugänge gesucht

Ein wichtiger Faktor sind die Regeln zur finanziellen Nachhaltigkeit. Demnach dürfen die Kaderkosten inklusive der Gehälter höchstens 70 Prozent der Einnahmen betragen. Bei Leipzig lagen diese in der Saison 2025/26 bei mehr als 200 Millionen Euro. Die Summe wurde seitdem reduziert, befindet sich aber weiterhin oberhalb des angestrebten Niveaus.

Auch Red Bull kann die entstandene Lücke nicht beliebig schließen. Sponsorenzahlungen müssen marktgerecht sein und werden unter anderem von den sportlichen Ergebnissen beeinflusst. Durch die verpasste Europapokal-Teilnahme waren die möglichen Einnahmen in der vergangenen Saison gesunken.

RB Leipzig
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Leipzig gab bislang 48 Millionen Euro für vier Neuzugänge aus. Weitere Wunschspieler erwiesen sich als zu teuer. Diego Moreira wechselte für 50 Millionen Euro zur AC Mailand, Said El Mala verlängerte beim 1. FC Köln. Auch Matias Fernandez-Pardo wird als Kandidat gehandelt.

Mit Lutsharel Geertruida und Eljif Elmas wurden bislang lediglich zwei Spieler verliehen. Größere Einnahmen brachten diese Wechsel nicht. Castello Lukeba gilt als möglicher Verkaufskandidat, eine konkrete Spur zum FC Barcelona besteht aktuell jedoch nicht. Ob Trainer Martin Demichelis noch Verstärkung erhält, hängt deshalb maßgeblich von weiteren Verkäufen ab.

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