Erst seit wenigen Wochen steht Bilal El Khannouss fest beim VfB Stuttgart unter Vertrag. Ein Saudi-Klub wollte das Talent dennoch verpflichten.
Nach Sky-Informationen hat Al-Ittihad kurz vor dem Ende der Transferfrist einen Vorstoß beim 22-Jährigen gewagt. Demnach hat der Verein aus der Saudi Pro League in der Nacht auf Dienstag ein Angebot über 40 Millionen Euro vorgelegt. El Khannouss selbst soll den Deal jedoch abgesagt haben, ein Wechsel nach Saudi-Arabien kommt für den jungen Offensivspieler nicht infrage.
El Khannouss war vor einem Jahr zunächst per Leihe von Leicester City zum VfB Stuttgart gewechselt und zählte in der Hinrunde der Saison 2025/2026 zu den besten Spielern bei den Schwaben. Nach dem Jahreswechsel baute der Marokkaner zwar ab, beendete seine erste Spielzeit in der Bundesliga aber mit respektablen vier Toren und fünf Vorlagen. Für 15 Millionen Euro verpflichtet der VfB den WM-Teilnehmer fest und stattete ihn mit einem Vertrag bis 2030 aus.
Spannender Deadline Day in Stuttgart: El Khannouss bleibt, Chema geht
Dennoch gab es immer wieder Gerüchte um einen Verkauf des Top-Talents. Besonders aus der Premier League gab es Interesse, allen voran von Nottingham Forest und Newcastle United. Am Dienstagmorgen bestätigte der Spieler selbst, dass er auch in der Saison 2026/2027 mit dem Brustring auflaufen wird. Bei einem Last-Minute-Abgang hätte der VfB ohnehin kaum noch Zeit gehabt, einen passenden Ersatz zu verpflichten.
Einen Blitz-Abschied vermeldete der VfB am Dienstag dennoch. Chema Andres hat die Bundesliga nach einem Jahr schon wieder verlassen. Brighton and Hove Albion legte 22 Millionen Euro für den Spanier auf den Tisch, der vor einem Jahr für drei Millionen Euro aus der zweiten Mannschaft von Real Madrid verpflichtet wurde.

„Aus sportlicher Sicht hätten wir Chema gerne gehalten, dem gegenüber stand der Wechselwunsch des Spielers“, erklärte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth in einer Pressemitteilung: „Wir haben den Transfer an entsprechende finanzielle Bedingungen geknüpft, die erfüllt wurden, so dass wir dem Transfer letztlich zugestimmt haben.“

